Sophie Hunger begeistert mit Band auf Burg Wilhelmstein

Von: Alexander Barth
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Humor, Ernst und Versponnenheit: Sophie Hunger bei ihrem Konzert auf Burg Wilhelmstein. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. . Sie kam, lächelte, sang und siegte: Die Schweizerin Sophie Hunger hat mit ihrem stimmungsvollen Auftritt für herzwarme Atmosphäre auf Burg Wilhelmstein gesorgt und gleichzeitig einen wohltuenden Independent-Beitrag zum diesjährigen Sommerprogramm geleistet.

Das Publikum ge-, die Künstlerin samt feiner Begleitband bisweilen entfesselt – so funktioniert das Phänomen Hunger seit einigen Jahren auf immer größeren Bühnen in halb Europa, und auch die Fans in Würselen durften sich über eine unterhaltsame Kostprobe der Fähigkeiten einer immer mehr zum Gesamtkunstwerk reifenden 33-Jährigen freuen.

Spannende Songideen aus dem breiten Spektrum zwischen Pop, Jazz und Punk samt illustrer Instrumentierung, dazu tiefe bis aberwitzige Texte in vier Sprachen: Das alles hatte Hunger dem bunt gemischten Burg-Publikum mitgebracht, vorgetragen in gefühlt 400 Stimmungen und getragen von reichlich Spielfreude. Die wirkte überaus ansteckend, auch wenn Hunger-Auftritte immer wieder auch zarte bis gewaltige Melancholien auszulösen vermögen – was der Spielfreude der Protagonisten jedoch keinen Abbruch tat.

Beim zweiten Gastspiel in der Region binnen weniger Monate boten Hunger und ihre Begleiter Alexis Anerilles (Tasteninstrumente), Alberto Malo (Schlagzeug), Simon Gerber (Bass) und Geoffrey Burton (Gitarre) vor allem Material vom Erfolgsalbum „Supermoon“ aus dem Jahr 2015, darunter auch Songs mit Tanzbodenpotenzial. Ob der Burg-Gegebenheiten blieben die Beine jedoch weitgehend ruhig.

Der Wilhelmstein-Auftritt beweist: Mit ihrer ureigenen Mischung aus Humor, Ernst und Versponnenheit macht Sophie Hunger nach ihrem Siegeszug durch die Independent-Gemeinde samt deren großer Festivals längst auch auf Bühnen mit breiterem Spektrum eine hervorragende Figur.

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