Schönes „Gänsehautfeeling” im Schlosspark

Von: Sandra Kinkel
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Einfühlsam: Adel Tawil, Säng
Einfühlsam: Adel Tawil, Sänger von „ich+Ich”, bei den Schlossfestspielen in Merode. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe-Merode. „Merode, gehts euch gut?”, ruft Adel Tawil, Sänger von „Ich+Ich” den 3300 Menschen im Park von Schloss Merode entgegen und bekommt ein lautes, ein sehr lautes „Jaaaaa” zurück. Es ist Samstagabend und die Festspiele der Kulturinitiative des Kreises Düren erleben einen weiteren Höhepunkt.

Unbändige Freude an Musik

Mit der Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann, die bereits am Freitag in Merode aufgetreten ist (siehe Kurz-Kritik auf dieser Seite), und Adel Tawil wurde es am Wochenende soulig bei den Schlossfestspielen.

An beiden Abenden erlebten die Besucher Sänger, die vor allen Dingen eine unbändige Freude an ihrer Musik vermitteln. Adel Tawil, dem „Einen von Zweien” (Annette Humpe, „zweites Ich” der Band, arbeitet im Hintergrund und schreibt die Songs) und seine Fans ließen sich die gute Laune durch nichts verderben.

Selbst nicht durch einen ziemlich heftigen Regenschauer. Aber in seinem Gute-Laune-Hit „Nichts bringt mich runter” singt der bekennende Hertha-BSC-Fan ja „ich bin der Stürmer und ich bin auch selbst der Ball”, und vielleicht lag es ja am Hertha-Sieg vom Freitag, dass Tawil so gut gelaunt war, vielleicht aber auch daran, dass er sich wirklich von nichts runter bringen lässt.

Beim Konzert in Merode („Das ist einfach eine tolle Location hier!”) präsentierte der Sänger viele Hits des aktuellen Albums, aber mit „Ich seh was, was du nicht siehst” zudem ein Stück der ersten Platte „Ich+Ich”, das es bei Live-Konzerten noch nie zu hören war.

Ansonsten gab es unter anderem „Universum”, das Lied mit der schönen Textzeile „Ich bin immer dein Zuhaus”, das Tawil für seine kleine Schwester singt, die zum Studium nach London gegangen ist, „Junk”, einen Protestsong gegen zu viel Konsum aller Art, und „Hilf mir”, „Mach dein Licht an” und „Dienen”.

Spätestens bei „Pflaster” („Dieser Song hat nichts mit einem Hamster zu tun”) und „Stark” gab es bei den Fans in Merode kein Halten mehr: Kaum einer, der nicht mitsummte und mit seinem Neon-Leuchtstab in den dunklen Himmel winkte. Gänsehautfeeling im Schlosspark.
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