Pinkpop: Lionel Richie ist der Überraschungsgast

Von: eho
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So ähnlich wird es am 12. Juni auf der Bühne des Pinkpop-Festivals im niederländischen Landgraaf aussehen: Mit seinem ungeheuren Temperament und zahlreichen Hits begeistert Lionel Richie das Publikum. Für Pinkpop zumindest ein Überraschungsgast – im letzten Jahr markierte er bei den Kurpark Classix in Aachen den Höhepunkt im Programm. Foto: Andreas Steindl

Landgraaf. Kein Aprilscherz: Die Kurpark Classix im vergangenen Jahr in Aachen bekommen zumindest in einem Programmpunkt ausgerechnet eine Fortsetzung bei dem um einige Nummern härteren Pinkpop-Festival im niederländischen Landgraaf.

Der Ohrwurm „All Night Long“, dargebracht von Lionel Richie, ist einer der Höhepunkte am dritten Tag, dem Sonntag, 12. Juni, auf dem Megaland-Gelände.

Mittwochmittag gab Veranstalter Jan Smeets die mit Spannung erwarteten Line Ups der einzelnen Tage bekannt. Den wohl größten Coup bestätigte das Pinkpop-Büro in Geleen bereits einige Tage zuvor: Beatles-Legende Paul McCartney wird mit seinem Auftritt den Abschlusstag krönen.

Meist schnell ausverkauft

Mindestens so wichtig wie die Bekanntmachung der Programmfolge ist die des Verkaufsbeginns der Tickets – erfahrungsgemäß sind die Karten schnell ausverkauft. Start ist am Samstag, 20. Februar, um 10 Uhr. Die Tickets sind nur in den Niederlanden zu bekommen – online oder in den bekannten Vorverkaufsstellen. Ticketmaster.nl gibt aber eine Telefonnumer an, über die man Karten speziell aus dem Ausland ordern kann: Telefon 0031/881232425.Und das also sind die Line Ups:

Freitag, 10. Juni: Red Hot Chili Peppers, Major Lazer, James Bay, Bastille, Years & Years, De Staat, Gary Clark jr., The Common Linnets, Bear’s Den, Skip & Die & Friends, One Ok Rock, The Struts und Storksky.

Samstag, 11. Juni: Rammstein, Doe Maar, Puscifer, Lianne La Havas, Robin Schulz, James Morrison, Ghost, Noisia, Skillet, Nothing But Thieves, Walk Off The Earth, Matt Simons, Halestorm, Lucas Hamming, Parquet Courts und The Sore Losers.

Sonntag, 12. Juni: Beatles-Legende Paul McCartney, Lionel Richie, Kygo, Skunk Anansie, Balthazar, Bring Me The Horizon, John Newman, All Time Low, Vintage Trouble, Douwe Bob, Jamie Lawson, Tom Odell, St. Paul & The Broken Bones, DJ’s Waxfield & Prime, Sevn Alias, Broederliefde, Graveyard, The London Souls und Slaves.

Jetzt gehört der 73-jährige Paul McCartney gewiss nicht zur Riege der härtesten Rocker – bereits im letzten Jahr beklagten sich Fans hörbar angesichts des US-amerikanischen Hip-Hoppers Pharrell Williams über „ziemlich wenig Rock“ im Programm. Aber das älteste noch bestehende Open-Air-Festival der Welt – die Geburtsstunde erlebte es im Jahr 1970 in Landgraaf – hat in seiner 47. Ausgabe zumindest mit der 1994 in Berlin gegründeten Band Rammstein buchstäblich die „Neue Deutsche Härte“ im Angebot. Musikstil: brachial.

Der Veranstalter setzt offenbar auf Kontrast und sucht ein möglichst breites Publikum zu erreichen, wenn er am gleichen Tag den doch eher „süßen“ Osnabrücker DJ-Star Robin Schulz („Sugar“, „Show Me Love“) auf die Bühne hievt.

Gebrochene Knochen

Bemerkenswert auch die Einladung für St. Paul und die gebrochenen Knochen (St. Paul & The Broken Bones) mit Paul Janeway aus Birmingham in Alabama – eine klassische Southern Soul Band mit Gospelwurzeln im rockigen Umfeld.

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