Niederländische Kunst im Suermondt-Ludwig-Museum

Von: eho
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Niederländische Malerei des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts zeigt das Suermondt-Ludwig-Museum: Direktor Peter van den Brink posiert vor einem Werk von Isaac Israels. Foto: Harald Krömer

Aachen. Abenddämmerung in Domburg, Kühe auf der Weide, auflaufendes Wasser am Nordseestrand, stürmische Wolkenhimmel, Flaschen vor einer Winterlandschaft, Kamelien im Glas, Schiffe im Mondlicht und immer wieder Windmühlen – die Motive wirken vertraut, und die geografische Herkunft liegt auf der Hand.

Niederländische Malerei des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie einige Skulpturen aus der Zeit präsentiert das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum in seiner neuen Ausstellung nach Lübeck, Würzburg und Freiburg als vierte Station.

Die 76 Werke stammen aus der Sammlung des Industriellen Reurt Jan Veendorp (1905-1983), die sich als Dauerleihgabe im Groninger Museum befindet. Hier hat der Aachener Museumsdirektor Peter van den Brink bereits als junger Mann ein Praktikum absolviert – entsprechend hängt sein Herz auch an dieser Sammlung.

Die Namen der Künstler – Johan Barthold Jongkind, Anton Mauve, Willem Bastiaan Tholen, Paul Gabriël oder Isaac Israels – dürften in Deutschland allenfalls Kennern etwas sagen. Genau dieses Ziel verfolgt die Ausstellungstournee: das hiesige kunstliebende Publikum mit den unbekannten Schätzen des Nachbarlandes vertraut zu machen. Wer figurative Malerei mit zahlreichen Motiven der niederländischen Küstenlandschaft mag, wird hier seine Freude haben.

Die sehr stimmungsvoll ausgeleuchtete Ausstellung mit dem etwas irritierenden Titel „Niederländische Moderne“ wird am Freitag um 17 Uhr eröffnet. Zu sehen ist sie bis zum 29. Januar. Die Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 12 bis 18 Uhr, mittwochs 12 bis 20 Uhr, samstags und sonntags 11 bis 18 Uhr. Der Katalog (208 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen) kostet 29,90 Euro.

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