Museum Ludwig erwirbt Foto-Sammlung zur russischen Avantgarde

Von: ddp
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Köln. Das Kölner Museum Ludwig hat eine bedeutende Sammlung mit Fotografien aus der Zeit der russischen Avantgarde erworben. Die 234 Original-Aufnahmen aus den 1920er und 1930er Jahren wurden von der Sammlerin Daniela Mrázkowá zusammengetragen, wie die Kulturstiftung der Länder am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Sie bereichert die bereits im Museum vorhandene Sammlung russischer Avantgarde-Malerei, -Grafik und -Fotografie, die das Ehepaar Ludwig seit den 1970er Jahren angelegt hatte.

Die Sammlung ermöglicht einen umfassenden Überblick über die Dokumentations- und Reportagefotografie in der frühen Sowjetunion. Auch führt sie die spätere Vereinnahmung dieser Avantgarde-Kunst für Propagandazwecke der stalinistischen Diktatur vor Augen. Viele der Künstler wurden bereits Ende der 1920er Jahre verfolgt oder ästhetisch in den „Sozialistischen Realismus” gedrängt.

Der Stadt Köln gelang der Ankauf der Sammlung mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, der Kunststiftung NRW und des Landes Nordrhein-Westfalen. Unter dem Titel „Politische Bilder/Sowjetische Fotografien 1918-1941 - Die Sammlung Daniela Mrázkowá” wird sie vom 23. Oktober bis 31. Januar 2010 in einer Sonderausstellung des Museum Ludwig gezeigt.
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