Eupen - Milow komplettiert Programm in Eupenarena

Milow komplettiert Programm in Eupenarena

Von: ddp/zva
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Senkrechtstarter: Milow hat die Charts auch in Deutschland erobert. Am 16. August ist er in der Eupenarena zu erleben. Foto: ddp

Eupen. Der dritte Topact für das zweite Rock- und Popfestival in Eupen steht fest: Neben Silbermond und Ich+Ich wird Milow am Sonntag, 16. August, auf der Bühne stehen, die bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr die Ärzte und die Sprtfreunde Stiller so prächtig gerockt hatten.

Festival-Organisator Roger Feyen nannte Milow einen „Überflieger”. Falsch liegt er damit nicht, denn der belgische Sänger und Songwriter hat mit „Ayo Technology” die deutschen Single-Charts erobert.

Das Lied ist eine Coverversion des gleichnamigen Songs von Rapper 50 Cent und wurde bereits mit dem „Belgian Music Industry Award” ausgezeichnet. Auch sein neues Album „Milow” verspricht, ein großer Erfolg zu werden. Mit dem 1981 geborenen Milow, der am 12. November auch im Eupener Capitol auftritt, sprach Mareen Kirste.

Ihre Musik ist oft nachdenklich, ironisch und manchmal traurig. Woran liegt das?

Milow: Mir ist total bewusst, dass das neue Album nicht das fröhlichste Album ist, was in diesem Jahr herauskommen wird. Aber es ist bittersüß. Den ernsteren Songs habe ich versucht, einige fröhlichere entgegenzusetzen. Andererseits ist das die Art von Musik, die ich mache. Ich experimentiere gern damit, verschiedene Stimmungen zu erzeugen.

Warum haben Sie gerade „Ayo Technology” gecovert?

Milow: Es war eher als Witz gedacht. Vor einem Jahr, als ich den Song das erste Mal aufnahm, war es nur aus Spaß. In weniger als einer Stunde war ich fertig. Bevor ich angefangen hatte, war ich nicht sicher, ob ich den Song in einen verwandeln kann, der meiner Musik ähnlich ist. Über das Ergebnis war ich jedoch sehr überrascht. Nachdem ich seit einigen Jahren versucht habe, andere europäische Länder mit meiner Musik zu erreichen, bin ich über die Resonanz sehr glücklich.

Sind Sie enttäuscht, dass sich der Erfolg außerhalb Belgiens erst mit der Coverversion eines amerikanischen Rap-Songs einstellt?

Milow: Nein, das bin ich nicht. Man weiß nie, wann eine Single ein Erfolg wird. Jetzt bekomme ich sehr viele Gelegenheiten, den Menschen außerhalb Belgiens meine Musik näher zu bringen. In einigen Monaten bringe ich einen neuen Song heraus. Der ist dann nicht mehr gecovert, sondern von mir.

Entscheiden Sie die nächsten Schritte in Ihrer Karriere selbst?
Milow: Ich habe die komplette künstlerische Kontrolle über meine Musik. Niemand sagt mir, was ich zu tun habe. Ich bin mein eigener Boss. Das ist ein sehr schönes Gefühl.

Sie heißen eigentlich Jonathan Vandenbroeck. Wie sind Sie auf den Namen „Milow” gekommen?

Milow: Das weiß ich gar nicht mehr genau. Ich glaube, es war Ende 2003. Ich fand, es war ein guter Name, um darunter Musik zu machen. Er klang gut und passte zu meiner Musik.
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