„Made in Europe” vor dem Start

Von: Jan Mönch
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Mit dem „Das Schweigen der Lämmer” weltberühmt geworden: Der amerikanische Regisseur Jonathan Demme präsentiert auf dem Aachen-Maastrichter Filmfestival sein neues Werk „Rachels Hochzeit”. Foto: dpa

Aachen/Maastricht. Europa kann man kaum besser kennenlernen, als mit grenzübergreifend organisierten Projekten. Diese Erfahrung jedenfalls hat Rick Takvorian, Veranstaltungsmanager beim Kulturbetrieb der Stadt Aachen, im Vorfeld des Filmfestivals „Made in Europe” gemacht, das vom 22. bis 29. März im Aachener Cinekaree und im Maastrichter Lumiére-Kino stattfindet und vom Kulturbetrieb mitveranstaltet wird.

Das Vorgängerprojekt war nahe- liegend, aber wenig aussagekräftig betitelt mit „Filmfestival Aachen-Maastricht”. Im März nun soll der neue Name Programm sein, für das erneut Günter H. Jekubzik auf deutscher und David Deprez auf niederländischer Seite verantwortlich zeichnen.

Wobei „Made in Europe” in seiner ersten Runde besonders stark nach Belgien linsen wird. „Dort boomt der Film”, weiß Jekubzik , und nennt allen voran die belgischen Regisseursbrüder und zweifachen Cannes-Sieger Jean-Pierre und Luc Dardenne. Deren aktueller Film „Lornas Schweigen” wird vorgestellt, die Veranstalter hoffen auch auf persönliches Erscheinen der Szenelieblinge.

Von deutscher Seite wird zum Beispiel die Neuverfilmung der „Vorstadtkrokodile” von Christian Ditter nach dem Roman von Max von der Grün Vorpremiere feiern. Dass die Organisatoren den Titel „Made in Europe” doch nicht wörtlicher als nötig nehmen, beweist die Vorpremiere von „Rachels Hochzeit” - hier führte der US-Amerikaner Jonathan Demme („Das Schweigen der Lämmer”) Regie.

Die für Aachen bestätigten Filme: „Autopiloten” (D 2006), „Lornas Schweigen” (B/F/D 2008), „Nue Propriété” (B/F/Lux 2006), „Rachels Hochzeit” (USA 2008), „Vorstadtkrokodile” (D 2009), „Calimucho” (NL 2008), „Film with three Dancers” (USA 1971), „Aurore (F 2006), „Vinyan” (F/B 2006). Ferner ist umfangreiches Rahmenprogramm in Vorbereitung.

Das Programm in Maastricht wird Anfang März vorgestellt.
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