Bonn - Lou Reed in Bonn: Andacht im Regen

Lou Reed in Bonn: Andacht im Regen

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Bonn. Vielleicht hat er einfach nur Pech gehabt, dass ausgerechnet bei seinem Auftritt sintflutartige Wassermassen hernieder gingen. Als jedenfalls Lou Reed, der 1965 die legendäre, von Andy Warhol geförderte Band The Velvet Underground gründete, zur Eröffnung des neuen Bonner Open-Air-Areals „Kunst!Rasen” auftrat, wollten das „nur” 1500 Menschen sehen.

Vielleicht ist es aber auch eine Frage der Popularität. Reed (70) lässt, anders als Jan Delay (35), der einen Tag später 8500 Fans um sich versammelte, chartskompatible Breitenwirkung vermissen. Sein Publikum in Bonn war vor allem eins: andächtig.

Selbst beim Klassiker „Take A Walk On The Wild Side” war die Reaktion verhalten. Dabei ist die Band eine Offenbarung. Und die Stimme des Sängers mit dem verwitterten Gesicht kaum gealtert. Weiter geht es am Rheinufer unterhalb des Post-Towers am Mittwoch mit einem weiteren Weltstar: Bob Dylan.

Dann folgen Sunrise Avenue (Donnerstag, 5. Juli), Patti Smith und Band (Montag. 9. Juli), Culcha Candela (Freitag, 20. Juli), ZAZ (Sonntag, 22. Juli) und Caro Emerald (Sonntag, 29. Juli). (sus/Foto: T. Brill)
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