Eupen - Kurzkritik: Moop Mama verpasst? Auf nach Düsseldorf!

Kurzkritik: Moop Mama verpasst? Auf nach Düsseldorf!

Von: Amien Idries
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Ein nahezu perfektes Konzert: Moop Mama im Alten Schlachthof in Eupen. Foto: Amien Idries

Eupen. Warum sollte man hier ein Konzert vor nur knapp 200 Zuschauern besprechen? Ganz einfach, weil das, was Moop Mama im Alten Schlachthof in Eupen ablieferten, ziemlich nah am perfekten Konzert war: euphorisches Publikum, tolle Akustik, atmosphärische Location, neun hervorragende Instrumentalisten und ein bestens aufgelegter MC Keno als Sprachrohr der selbstbetitelten Münchener „Hardrockband unter den Blaskapellen“.

Urban Brass nennen sie ihre druckvolle Blasmusik mit Rapgesang und der funktioniert live noch ein Spur besser als auf Platte. Alle Hits haben Sie im Gepäck („Liebe“, „Alle Kinder“, „Meermenschen“) und präsentieren sie gerne mit ausgedehnten Posaunen-, Trompeten-, Saxophon- oder Sousaphonsoli. Das ist Blasmusik, Funk, Soul, Rap und auch ein wenig Punk. Z

u den immer auf den Punkt gespielten Arrangements kommt die familiäre Atmosphäre im Schlachthof. Da dreht die komplette Truppe eine Runde durch den Saal, richtet eine Pinkelpause ein, damit niemand etwas verpasst und MC Keno vermittelt Mitfahrgelegenheiten nach Aachen, aus dem gefühlt 80 Prozent der Besucher angereist waren.

Die schlechte Nachricht ist also: Wer nicht da war, hat wirklich was verpasst. Die Gute: Am 30. November spielen Moop Mama im Düsseldorfer Zakk. Unbedingt hinfahren!

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