Aachen - Kurt-Sieder-Preis für Bettina Scheuritzel und Julian Looman

Kurt-Sieder-Preis für Bettina Scheuritzel und Julian Looman

Von: eho
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Der Kurt-Sieder-Preisträger des Aachener Grenzlandtheaters: Julian Looman. Foto: Grenzlandtheater
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Die Kurt-Sieder-Preisträgerin des Theaters Aachen: Bettina Scheuritzel. Foto: Ulrich Hartmann

Aachen. „Beste Schauspielkunst“, „Wahnsinnsauslastung“, „vielfältiges Angebot“, „spannende Spielpläne“: Die beiden öffentlichen Bühnen in Aachen – Grenzlandtheater und Stadttheater – stehen im NRW-Vergleich bestens da.

Das hob am Mittwoch die Aachener Journalistin und Vorsitzende des Kuratoriums der Kurt-Sieder-Stifung, Annette Bosetti, bei der Bekanntgabe der beiden Kurt-Sieder-Preisträger 2014 ganz besonders hervor. Für herausragende schauspielerische Leistungen im letzten Jahr werden geehrt: Bettina Scheuritzel, seit 2006 Ensemblemitglied am Theater Aachen, und Julian Looman, der Conférencier im Musical „Cabaret“ im Grenzlandtheater.

Die Preise, gestiftet von der Aachener Sängerin Gerda Sieder (1916-2002), sind dotiert mit je 2000 Euro. Die Auszeichnung erinnert an ihren Mann, den ersten Intendanten des Aachener Stadttheaters nach dem Zweiten Weltkrieg und Gründer des Theaters im Zimmer, aus dem das Grenzlandtheater hervorgegangen ist: Kurt Sieder. Für eine erfolgreiche Anlage des Stiftungskapitals in zinswidrigen Zeiten sorgte Sparkassen- und Stiftungsvorstand Ralf Wagemann.

„Bettina Scheuritzel ist eine großartige Charakterdarstellerin und tolle Komödiantin“, befand ihr Intendant, Michael Schmitz-Aufterbeck. Der Preis soll alle ihre Auftritte seit 2006 würdigen. „Eine gute Wahl“, meinte auch Grenzlandtheater-Chef Uwe Brandt über seinen Schützling Julian Looman. Der gebürtige Wiener, Sohn eines Niederländers und einer Österreicherin, dreht gerade in Amsterdam einen Film. Die Preisverleihung findet statt am 31. Mai, um 11 Uhr im Spiegelfoyer des Theaters Aachen. Kostenlose Zählkarten gibt es dort an der Kasse.

Mehr als 150.000 Zuschauer erreicht das Theater Aachen in dieser Saison und damit eine Auslastung von 80 Prozent. Das Grenzlandtheater liegt bei 95 Prozent.

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