Köln - Kunststation Sankt-Peter zeigt „Bruch”

Kunststation Sankt-Peter zeigt „Bruch”

Von: epd
Letzte Aktualisierung:

Köln. Unter dem Titel „Bruch” zeigt die Kunststation Sankt-Peter ab dem 16. Januar in der Kölner Jesuitenkirche eine raumgreifende Installation des Künstlers Sebastian Wickeroth.

Mit modernen Materialien inszeniere der 1977 geborene Wickeroth die Ästhetik des Scheiterns und öffne im sakralen Raum gotischer Architektur und spiritueller Dichte „ein Spannungsfeld zwischen dem Heilen und dem Un-Heilen”, hieß es am Mittwoch in einer Ankündigung der Kirche. Die ausgestellte Installation zeige damit quasi auch den Bruchteil des Lebens und des Glaubens.

In einer Alltagsumgebung des weitgehend Geglätteten und durch Medien Harmonisierten werde dem modernen Menschen der Blick auf das Zerstörte, den Bruch und das Harte oft verstellt, so die Verantwortlichen in der Kunst-Station Sankt Peter weiter.

Doch wie der Tod, so seien auch das Scheitern und die Gebrochenheit in unser Leben eingebettet. Dieser Kontrast fordert den Betrachter nicht nur heraus, den Sakralraum in seinen ungewöhnlichen Facetten neu zu erleben, sondern auch sich mit der Frage nach der Verflechtung von Konstruktion und Dekonstruktion in unserem Leben auseinanderzusetzen.

Die Kunst-Station Sankt Peter ist dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert