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Kunst aus NRW: Ein Fest der betörenden Farben

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Ausstellung Kornelimünster von.links.:Albert Borchardt, Klaus Grünke, Henry Rosenthal, Manfred Mahsberg

Kornelimünster. Ein Fest der betörenden Farben feiert die aktuelle Wechselausstellung in der Sammlung „Kunst aus NRW“ in der ehemaligen Reichsabtei. Freunde der Malerei kommen voll auf ihre Kosten: Mit Albert Borchardt, Klaus Grünke, Manfred Mahsberg und Henry Rosenthal präsentiert Maria Engels vier Künstler aus unserer Region.

Die vier sind allesamt Jahrgang 1960-65, die entweder an der Fachhochschule Aachen oder an der Academie Beeldende Kunsten Maas-tricht studiert haben. Außerdem waren sie jene unsichtbaren Helfer in der „Kunst aus NRW“, die deren Leiterin bei ihren Ausstellungsprojekten über lange Jahre hinweg in vielfältiger Weise tatkräftig unterstützt haben.

Die vier vereint ein gediegenes handwerkliches Können und die große Leidenschaft für eine gegenständlich geprägte Malerei. Landschaften, Porträts und Naturphänomene sind für sie dabei der Anlass für ihre künstlerischen Auseinandersetzungen, jenseits von jeder Abbildungsabsicht. Albert Borchardt findet seine Motive in der Landwirtschaft, Heuballen und Felder wachsen sich bei ihm zu gewaltigen abstrakten Strukturbildern aus. Klaus Grünke beschäftigen malerisch Attraktionen, die ihn spontan berühren oder in Erstaunen versetzen – sei es der Meteoriteneinschlag in Russland oder die gischtgepeitschte Szenerie von Atlantiksurfern.

Seine innere Befindlichkeit arbeitet Henry Rosenthal in der Auseinandersetzung mit der sichtbaren Natur, der bewaldeten Landschaft im wechselnden Licht ab. Und Manfred Mahsberg schafft pastose Gesichtslandschaften und befragt Porträts historischer Persönlichkeiten, zum Teil im Miniformat, mit denen er dicht an dicht ganze Wände füllt. Vier spannende Positionen der Malerei, die dem Auge viel zu bieten haben.

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