Aachen - Konzerte, Krimi und Kreatives rund ums Karlsjahr

Konzerte, Krimi und Kreatives rund ums Karlsjahr

Von: cs
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Aachen. Zu den drei Ausstellungen „Karl der Große. Macht Kunst Schätze“, mit denen Aachen das Karlsjahr 2014 feiert, haben Kunst- und Kulturschaffende ein Rahmenprogramm mit weit über 100 Veranstaltungen erarbeitet. Gestern wurde das Programm, das das ganze Jahr über läuft, vorgestellt.

Natürlich gibt es Vorträge zu Karl, seiner Rolle in und für Politik, Literatur, Kunst und Religion. Natürlich gibt es Führungen, Tanz, Lesungen und Konzerte, die die Brücke schlagen vom einstimmigen Mönchsgesang bis zu packenden Chorsätzen mit heutigen Stilmitteln.

Darüber hinaus gibt es einige kreative Ideen, die schon ohne Werbung so viele Menschen angezogen haben, dass die ersten Termine ausgebucht sind. Dazu gehört das Krimidinner „Gefährliche Buhlschaften“, bei dem an der Tafel Karls zu den lieblichen Klängen der „Capella Aquisgrana“ ein mittelalterliches Mahl serviert wird. Ein beschaulicher Abend soll es angesichts angekündigter „mörderischer Eifersüchteleien“ laut der Macher vom Akut-Theater 99 nicht werden.

Horst Wackerbarth mit seiner roten Couch will rund um die Themen Karlsjahr und Heiligtumsfahrt eine soziale Skulptur mit jungen Menschen aus der Region schaffen. Fotos und Videos sollen an zehn Tagen im Juni in der Innenstadt entstehen, die am Abend auf Gebäude projiziert werden.

Zahlreiche Aktionen richten sich an Familien mit Kindern, etwa Arbeiten wie im Scriptorium (inklusive Mönchskutte) oder Kreativworkshops zu Karls Kräutergarten und seiner Kleidung. Und seine ganz persönliche Vision von Karl dem Großen kann jedermann in der „Karls-Box“ schaffen. In einer Kunstgalerie mitten in Aachen steht die Box fünf Tage im Juni. Sie ist ausgestattet mit Karlsthron, Krone und Kamera. Der Rest ist dem überlassen, der sie betritt. Was entsteht, wird mit Eintritt der Dämmerung in den öffentlichen Raum projiziert.

„Wir arbeiten an unserer Erinnerungskultur – historisch-kritisch, unterhaltsam, grenz- und spartenübergreifend, sagte Olaf Müller, Leiter des Kulturbetriebs der Stadt. Dabei wolle man neben dem Blick nach hinten den nach vorne nie vergessen, betonte Rick Takvorian vom Kulturbetrieb.

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