Kölner Dom: Fenster „Das jüngste Gericht” komplettiert Zyklus

Von: kna
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Domfenster Gerhard Richter Köln
Im Kölner Dom ist nun die Rekonstruktion und Erneuerung der Glasfenster abgeschlossen. Im Bild zu sehen das 2007 entstandene Fenster von Gerhard Richter, das wegen seiner Modernität nicht unumstritten war und ist. Foto: ddp

Köln. Im Kölner Dom ist am Samstag die Rekonstruktion des Fensters „Das Jüngste Gericht” eingeweiht worden. Damit ist der sogenannte Johannes-Klein-Zyklus in den Turmhallen, den der gleichnamige Wiener Künstler zwischen 1879 und 1884 geschaffen hatte, wieder vollständig.

Dompropst Norbert Feldhoff feierte aus diesem Anlass einen Gottesdienst in der Sakramentskapelle und weihte die Fenster.

Die acht Erdgeschossfenster der beiden Turmhallen zeigen die biblische Heilsgeschichte von der Erschaffung der Welt bis zum Jüngsten Gericht. Der Zyklus war im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört worden. Nur zwei Fenster überstanden die Bombenabwürfe. Allerdings blieben die Farbskizzen und Entwürfe Kleins im Dombauarchiv erhalten. Auf dieser Grundlage wurden seit 1994 die zerstörten Fenster in der Glaswerkstatt der Dombauhütte rekonstruiert.

Die gotische Kathedrale besitzt eine Fülle von Glasmalereien, deren Entstehung sich über einen Zeitraum von fast 750 Jahre erstreckt. Das älteste Fenster stammt aus dem 13. Jahrhundert, das jüngste Fenster wurde 2007 geschaffen. Dabei handelt es sich um das Fenster des Kölner Künstlers Gerhard Richter.
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