Herforder Museum zeigt Auswahl der Sammlung im Monschauer KuK

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Kunstwerke aus dem Herforder M
Kunstwerke aus dem Herforder Museum Marta im Monschauer KuK: Dazu gehört dieser aufgehängte Buddha des südafrikanischen Künstlers Kendell Geers. Foto: KuK

Monschau. Es ist im doppelten Sinn eine Premiere. Erstmals werden im Rahmen der Ausstellung „Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks” ab dem 24. September im Monschauer KuK Werke der Sammlung Marta Herford außerhalb des 2005 eröffneten Museums gezeigt.

Und auch für das Kunst- und Kulturzentrum der Städteregion eröffnet sich damit eine neue Facette. Zum ersten Mal wird hier die Kollektion eines anderen Museums im Rahmen einer Ausstellung gezeigt. Daraus soll sich eine Tradition entwickeln. „Wir wollen zukünftig Räume auf der ersten Etage immer wieder einem Museum oder einer Sammlung widmen und sie so in die Städteregion holen”, sagt die Leiterin, Nina Mika-Helfmeier.

Die Sammlung Marta Herford wurde seit 2002 von ihrem Gründungsdirektor Jan Hoet mit großem Engagement und Leidenschaft aufgebaut. Inhaltlich nimmt sie einen Bezug auf die spezielle Ausrichtung des Museums: Werke zeitgenössischer Künstler, die im Spannungsfeld von Architektur, bildender Kunst und Design arbeiten. Seit 2009 ist Ausstellungsmacher und Museumsdirektor Roland Nachtigäller für das abwechslungsreiche Programm aus zeitgenössischer Kunst, architektonischer Spurensuche und grundsätzlicher Fragen an das Design und seine Wechselwirkungen mit den übrigen Künsten verantwortlich.

Die Ausstellung „Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks” präsentiert Werke von 24 international anerkannten Künstlern und Künstlerinnen. Sie orientiert sich dabei an gedanklichen Grundlinien der Sammlung, wie Geschichte und Erinnerung, Figur und Abstraktion, Interieur und Lebenswelten, Wirklichkeit und Bühne sowie Idee und Bild.

Zu den gezeigten Werken und Künstlern gehören unter anderem: „Hanging Buddha”, eine Skulptur des südafrikanischen Künstlers Kendell Geers, für die er eine sitzende Buddhafigur kopfüber, frei schwebend in einem Dreifuß aufgehängt hat. Wahrnehmung wird auf den Kopf gestellt.

Die Eröffnung findet am Samstag statt

Die Ausstellung „Die Unwahrscheinlichkeit des Augenblicks” wird am Samstag, 24. September, um 16 Uhr, im KuK Monschau, Austraße 9, eröffnet und ist bis 22. Dezember zu sehen.

Öffnungszeiten: Di.-Fr., 14-17 Uhr, Sa./So., 11-17 Uhr.

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