Vatikanstadt - Handschriften der Vatikanischen Bibliothek werden digitalisiert

Handschriften der Vatikanischen Bibliothek werden digitalisiert

Von: kna
Letzte Aktualisierung:

Vatikanstadt. Die rund 80.000 Handschriften der Vatikanischen Bibliothek sollen künftig digital verfügbar sein. Internationale Fachleute und Mitarbeiter der Einrichtung hätten in einer Machbarkeitsstudie eine Dauer von zehn Jahren für das Vorhaben veranschlagt, berichtete die Vatikanzeitung „Osservatore Romano”.

Die Manuskripte sollen fotografiert, eingescannt und digital katalogisiert werden. Die Dokumente könnten dann am Computerbildschirm eingesehen werden.

Die Erprobung des Verfahrens an 23 Schriftstücken habe bereits begonnen, berichtet der „Osservatore” weiter. Die Digitalisierung der insgesamt etwa 40 Millionen Seiten wird nach Berechnungen von Fachleuten eine Datenmenge von 45 Petabyte (45 Millionen Gigabyte) produzieren.

Die Vatikanische Bibliothek besitzt eine der wertvollsten Handschriften- und Büchersammlungen der Welt. Sie verwahrt unter anderem eine der zwei bedeutendsten griechischen Handschriften des Neuen Testamentes, den sogenannten Codex Vaticanus B aus dem 4. Jahrhundert. Die heutige Sammlung geht auf Papst Nikolaus V. (1447-1455) zurück. Seit Sommer 2007 ist die Bibliothek wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für den Herbst vorgesehen.
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