Große Gefühle, schöne Melodien

Von: Sabine Rother
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Aachen. Ein Wochenende der großen Gefühle, der schönen Melodien, edlen Stimmen, der fröhlichen Nostalgie, mit einer seufzenden Nixe mit roter Lockenmähne und einem grandiosen Abschlussabend ganz im Zeichen von Antonin Dvorák: Was könnte einen solchen Genuss noch krönen?

Genau, ein festliches Feuerwerk, und das funkelte am Sonntag am Aachener Nachthimmel. Zum dritten Mal sorgten die Kurpark Classix, eine Kooperation von Stadt Aachen, Theater Aachen und dem Veranstalter-Team „creatEvent” rund um Christian Mourad, gefördert von vier regionalen Sponsoren, für vier ganz unterschiedliche Bühnenereignisse an drei Tagen.

Rundum leuchteten die Teelichter auf den üppig gedeckten Picknicktischen, gaben sich Menschen aller Generationen den vielfältigen Genüssen dieses Festivals hin, das in einer geschickten Dramaturgie von einem Event zum anderen lockte.

Technische Präsenz war am Samstag am Crossover-Abend mit der Stimme der legendären Band Supertramp wichtig, wobei der Sound zu Anfang etwas scheppernd daher kam, sich aber im Laufe des Abends einspielte: Komponist, Texter und Sänger Roder Hodgson, der seinen kongenialen Musikerkollegen Aaron MacDonald mitgebracht hatte, wurde auf der Bühne vom Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Daniel Jakobi erwartet. Von Anfang an spürte man eine gemeinsame Freude an zeitlos starker Musik.

Dem großen Abend folgte ein sommerlicher Morgen mit Malte Arkona, der Nixe Julia Brettschneider, dem Kinder- und Jugendchor des Theaters Aachen und einer höchst aktuellen Geschichte: „Malte und Die Moldau”, ein zauberhaftes Musikmärchen von Dramaturg Kai Weßler und Marc Lippuner, das seine Uraufführung erlebte. Rund 2500 Kinder, Eltern und Großeltern erlebten, wie musikalisch Flussgeschichten sein können.

Glanzvoll nach so viel Sonnenschein ist auch der Sonntagabend: Auf dem Programm stehen zwei Werke von Antonin Dvorak: sein Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104, das die junge, kraftvolle Cellistin Denise Djokic zum Leuchten brachte, sowie die Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt”, die nach einer Abstimmung des Publikums auf den Spielplan der „Last Night” gelangte. Ein wunderbar klingender Abschluss mit einem einfühlsamen Sinfonieorchester, das unter der Stabführung von Marcus R. Bosch aufhorchen ließ. Im sorgsam von erfahrenen Pyrotechnikern gelenkten Feuerwerk bündelte sich schließlich die Begeisterung aus drei Tagen Kurpark Classix.
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