Aachen - Grenzlandtheater: Karl-Heinz-Walther-Preis Sebastian Brandmeir verliehen

Grenzlandtheater: Karl-Heinz-Walther-Preis Sebastian Brandmeir verliehen

Von: Grit Schorn
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Karl-Heinz-Walther-Preisträger 2013 des Aachener Grenzlandtheaters: Sebastian Brandmeir (Mitte). Intendant Uwe Brandt (links) und Reiner Bertrand vom Förderverein gratulierten. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. „Sie dürfen ruhig weiterreden“, sprach Grenzlandtheaterchef Uwe Brandt vergnügt die plaudernden Zuschauer an, die den diesjährigen Karl-Heinz-Walther-Preisträger sehen und feiern wollten. Locker und gut gelaunt präsentierten Brandt und Bernd Büttgens, stellvertretender Chefredakteur unserer Zeitung, die Wahl des Fördervereins und der Zuschauer des Grenzlandtheaters.

Sieger wurde der 29-jährige Sebastian Brandmeir, der vor einem Jahr in „La Cage aux Folles“ den Travestie-Star „Chantal“ gespielt hatte. Und das so famos, dass die Publikums-Juroren ihm den mit 2500 Euro dotierten Nachwuchspreis zuerkannten. Der junge Mann aus Bayern wollte eigentlich Musiklehrer werden, wurde aber am Konservatorium Wien zum Musicaldarsteller ausgebildet. Danach studierte er Musik an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Die Laudatio hielt der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Reiner Bertrand. Brandmeir habe den Preis gleich in mehreren Sparten verdient, denn er beherrsche nicht nur Klavier, Trompete und Gesang, sondern imponiere auch als Schauspieler, musikalischer Leiter und als Komponist. In der „Damenriege“ als laszive „Chantal“ in „La Cage aux Folles“ habe er mit Spiel und Gesang begeistert.

Flugs erhielt der frischgebackene Preisträger den unverzichtbaren roten Schal und einen Blumenstrauß. Beeindruckend der tragikomische Vortrag des Preisträgers mit dem Song „Gebt mich auf!“. Ein Lied, das kunstvoll mit Versagensängsten auf der Bühne spielt. Am Ende des kurzweiligen „Theater-Talks“ konnten die Zuschauer den jungen Künstler auch am Piano erleben – mit einem bissigen Lied von Georg Kreisler.

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