„Gaudí Meets Gambler“: Neue Show dauerhaft in Alsdorf?

Von: Eckhard Hoog
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Sie haben in unserer Region und darüber hinaus immer noch viele Fans: John und Kaybee Cashmore. Aufgrund der vielen Anfragen wollen sie ihre neue Show zu den Musicals „Gaudí“ und „Gambler“ auf Dauer in Alsdorf etablieren. Foto: Andreas Steindl

Alsdorf. Am 27. Mai 1995 wackeln in der „Euro Musical Hall“ in Alsdorf die Wände. Geschlagene 20 Minuten Standing Ovations – damit endet das Musical „Gaudí“ und feiert eine unglaubliche Premiere. Fast 20 Jahre sind seitdem vergangen.

Die „Euro Musical Hall“ heißt längst wieder Stadthalle Alsdorf, Komponist Eric Woolfson, Produzent Friedrich-Carl Coch, Martin Moss, im Stück die Inkarnation des „Mark Winner“ – sie mussten leider viel zu früh die Bühne des Lebens verlassen. Und Cochs „Cologne Musicals GmbH“ ist bereits seit 1998 Geschichte.

Die Story von „Gaudí“ indessen ist trotz allem noch lange nicht vorbei: „Bis heute erreichen uns immer noch unglaublich viele Anfragen aus Aachen, Alsdorf, Mönchengladbach, aus Köln und noch darüber hinaus“, sagt einer, der von Anfang an immer dabei war: John Cashmore, der Bariton am damaligen Stadttheater Aachen, der über und mit „Gaudí“ zum Musicalstar wurde. Eric Woolfson hatte ihm die Rolle des „Don Parker“ 1993 auf den Leib geschrieben.

John Cashmore ist es, zusammen mit seiner Frau Kaybee, der „Gaudí“ auf den leidenschaftlichen Wunsch der vielen Fans hin am Leben erhält – und das jetzt sogar nachhaltiger, als es bei dem ganzen Auf und Ab dieses Musicals zu ahnen war: John und Kaybee Cashmore wollen „Gaudí“ wieder fest und auf Dauer in Alsdorf etablieren – mit einer neuen Show, zwei neuen Darstellern an ihrer Seite, mit den Highlights aus „Gaudí“ und „Gambler“, dem zweiten großen Musical von Eric Woolfson. Premiere ist am 13. März, 20 Uhr. Aufführungsort ist ein Kinosaal mit 500 Plätzen im Cinetower Alsdorf. Titel der Show: „Gaudí Meets Gambler Project“.

Vom Sänger zum Produzenten, Tontechniker, Akustiker, zum eigenen „Roadie“ und selbst zum Programmierer der Lichtanlage: „Wir haben viel dazugelernt“, erzählen John und Kaybee, die mittlerweile mit komplett eigener Technik auf Tour gehen. „So können wir in dem ganzen Riesenangebot an Musicals eine Show anbieten, die noch bezahlbar ist“, erklären sie. Während anderswo der Hunderter für einen Abend selbstverständlich ist, bekommt man für das „Gaudí Meets Gambler Project“ die Tickets schon ab 17,50 Euro.

Alle Ohrwürmer sind dabei

„Money Talks“, „Closer To Heaven“, „Parca Guell“, „Forbidden Fruits“, „Puppet Master“ und wie sie alle heißen – all die mitreißenden Ohrwürmer werden wieder erklingen, zusammen mit den Highlights aus „Gambler“, das damals in Mönchengladbach Premiere feierte. Das alles verpackt in einer von Kaybee und John moderierten Show, in der mit viel Humor auch die Geschichte der beiden Musicalproduktionen selbst erzählt wird.

Umrahmt von Filmeinspielern, die die Casino-Atmosphäre von „Gambler“ ebenso beisteuern wie Aufnahmen aus Barcelona und den einschlägigen Bauten des Architekten Antonio Gaudí. Ende des Monats reist das Paar an die Originalschauplätze in die katalonische Hauptstadt, um dort selbst zu drehen.

Mit im neuen Showboat sitzen: Koffi Missah, der aus vielen Musicals bekannt ist, unter anderem als Hauptdarsteller im „Starlight Express“ in Bochum, und Vanessa Jean Dedmon, einer Finalistin aus „DSDS“. Die unfassbare Ähnlichkeit von Koffi Missahs Stimme mit der von Martin Moss – sie hat selbst das Duo Cashmore verblüfft und verzückt zugleich.

Der Premiere in Alsdorf folgen bis zum 7. November sechs weitere Vorstellungen zwischen Mönchengladbach, St. Vith und Euskirchen. John und Kaybee machen die weitere geplante Folge in Zahl und Rhythmus der Aufführungen in Alsdorf von der Resonanz am 13. März abhängig. „Wir beobachten das mal”, sagen sie.

Ansonsten haben sie ein strammes Programm zu absolvieren – 16 Shows, die sie darstellerisch selbst bestreiten, umfasst das Angebot ihrer Produktionsfirma „Stagesvisions“: von „Classic goes Broadway“ über „Klassik meets Rock“ bis zur „James Bond Show“. Und das Spektrum wird ständig erweitert.

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