Euriade dokumentiert das Projekt „Jugend im Dialog”

Von: Grit Schorn
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Aachen. Werner Janssen ist zu Recht stolz auf „seine” jungen Leute, deren Begegnung und Erfahrungsaustausch von 2008 jetzt in der Zeitschrift für Kultur und Wissenschaft „EuriArtes 30” (von den Beteiligten selbst gestaltet) so schön nachzulesen sind.

2009 bringen der Euriade-Intendant und seine Mitstreiter erneut im Rahmen der Verleihung der Martin-Buber-Plakette etwa 70 Jugendliche zwischen 17 und 19 Jahren aus ganz verschiedenen Ländern und Regionen zusammen, die sich eine Woche lang gemeinsam entdecken und entwickeln können.

Waren es bisher „nur” Menschen aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Österreich, Israel, Palästina und Russland, kommen demnächst auch junge Leute aus Südafrika, Rumänien und Luxemburg. Kein herkömmlicher Schüleraustausch findet in diesem flexiblen Rahmen statt, sondern nach dem bereits traditionellen Kennenlernen in der Abtei Rolduc, wo die Jugendlichen auch wohnen, wird ein ungewöhnliches „Miteinander” möglich.

So auch zwischen jungen Israelis und Palästinensern. 2008 vermittelten Natur-, Kunst- und Musikerlebnisse wie zum Beispiel die „Russischen Impressionen” neue Anregungen. Sprachbarrieren wurden schnell überwunden, auch durch Vertrauen.

Es gab intensive Gespräche in der Euregio mit Ordensleuten, Politikern, Unternehmern und Künstlern; ebenso Treffen mit behinderten Menschen, ganz ohne Berührungsängste.

„Nicht manipulierte Begegnung mit dem Anderen” sei dies alles, so der unermüdliche „Vermittler” Werner Janssen, der seinen Dank an die vielen „Unterstützer” richtete, unter anderem an den Schirmherrn, NRW-Minister Armin Laschet, verschiedene Schulen und Schulleiter bis hin zu Fotografen und Sponsoren.

Und natürlich an die beteiligten Schüler aus der Euregio und von außerhalb. Regelrecht begeistert zeigten sich viele Jugendliche von der Begegnung mit Michail Gorbatschow, dem vorjährigen Träger der Martin-Buber-Plakette, so auch der 18-jährige Philip Lehmenkühler vom Anne-Frank-Gymnasium in Aachen: „Ein absoluter Höhepunkt der Euriade!”

Die Zeitschrift für Kultur und Wissenschaft „EuriArtes 30” ist in Buchhandlungen erhältlich.
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