„Eine-Welt-Filmpreis NRW” verliehen

Von: dpa
Letzte Aktualisierung:

Köln. Der diesjährige „Eine-Welt-Filmpreis NRW” ist am Dienstagabend in Köln an drei Filmemacher verliehen worden. Zwei mit jeweils 4000 Euro dotierte erste Preise gingen an Beatrice Möller für ihren Film „Shosholoza Express” und an Daniel Schweizer für „Dirty Paradise”. Den dritten Preis (1000 Euro) erhielt Susanne Jäger für den Film „Das Dschungelradio”.

Mit der alle zwei Jahre vergebenen Auszeichnung würdigt die Landesregierung die Arbeit von Filmschaffenden, die sich den Themen Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit und Eine-Welt-Politik widmen. Für den zum sechsten Mal ausgeschriebenen Preis waren rund 130 Beiträge eingereicht worden, darunter Filme aus Frankreich, Belgien, der Schweiz, Südafrika und den USA, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Im Film „Shosholoza Express” dokumentiert Beatrice Möller anhand von Interviews die politische und gesellschaftliche Stimmung im heutigen Südafrika, 17 Jahre nach Ende der Apartheid. Daniel Schweizer zeigt in „Dirty Paradise” aus der Perspektive der Wajano-Indianer in Französisch Guyana die Machtlosigkeit gegenüber der Goldsucher-Invasion und der damit einhergehenden Zerstörung des Regenwaldes.

„Das Dschungelradio” von Susanne Jäger porträtiert eine Radiomacherin und ihre Mitstreiterinnen, die sich im Dschungel Nicaraguas gegen den alltäglichen Machismo zur Wehr setzen.

Die Homepage wurde aktualisiert