Eine quicklebendige Szene stellt sich vor

Von: Eckhard Hoog
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Verblüffendes „Bild”: Sebastia
Verblüffendes „Bild”: Sebastian Wickeroth, „Young Artists”-Preisträger, stellt in der Reichsabtei Kornelimünster aus. Die Vernissage bildet am Donnerstag, 20 Uhr, den Auftakt zur Aachener Kunstroute. Foto: A. Herrmann

Aachen. Zum 13. Mal startet an diesem Wochenende die Aachener Kunstroute, diesmal mit der Rekordzahl von 30 Teilnehmern.

Das Spektrum reicht dabei von so bekannten Adressen wie dem Neuen Aachener Kunstverein, dem Ludwig Forum über die ganze Vielfalt der ansässigen Galerien bis zu den möglicherweise noch zu entdeckenden Kreativwerkstätten wie der „Ateliersozietät - Zeigeraum jurizitrone” an der Lothringerstraße 91.

„Damit präsentiert sich eine quicklebendige, starke Szene”, sagt Susanne Güntner, Kunstrouten-Koordinatorin vom Kulturbetrieb der Stadt Aachen, die das Projekt zusammen mit ihrem Chef Olaf Müller und einer Reihe von Beteiligten gestern der Presse vorstellte.

Auftakt schon am Donnerstag

Den Auftakt des Ganzen stellt bereits am Donnerstag, 20 Uhr, eine Vernissage in der ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster dar, wo die Ausstellung des 10. „Young Artists”-Preisträgers Sebastian Wickeroth eröffnet wird. Der 33-jährige Düsseldorfer gewann den euregional ausgeschriebenen Wettbewerb - inklusive die Akademien in Köln und Düsseldorf.

Die Jury wählte ihn einstimmig aus den 106 Bewerbern aus. Seine Arbeiten nehmen zum Teil auf verblüffende Weise Bezug auf die sie umgebende Architektur, in der Reichsabtei „Kunst aus Nordrhein-Westfalen” spiegeln sich Wand- und Deckengemälde des Hauses mit überraschender Wirkung in folienüberzogenen, raumfüllend schräg eingezogenen silbrigen Flächen.

Die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen ist am Wochenende gleich zweifach mit den Lehrstühlen für Bildnerische Gestaltung und Plastik vertreten. Studierende zeigen ihre Arbeiten im Reiff-Museum an der Schinkelstraße und an der Wüllnerstraße.

Ganz neu ist diesmal auch die Teilnahme eines euregionalen Forums mit Teilnehmern aus Aachen, Maastricht, Lüttich und Hasselt, „Art Focus Euregio”, das 21 talentierte Kreative für den Zeitraum der Kunstroute mit ihren Werken in der Aula Carolina, Pontstraße, vorstellt.

Sechs leerstehende Ladenlokale im Ostviertel und ein Raum in den Aachen-Arkaden am Bahnhof Rothe Erde nutzt dagegen der Bundesverband Bildender Künstler BBK Aachen als „Galerien auf Zeit” (Vernissage am 24. September, 17 Uhr, Aachen-Arkaden, 1. Etage).

Bis zu 8000 Besucher erwarten die Veranstalter der Kunstroute, die mit einem Gewinnspiel zusätzlich locken: Wer mindestens vier Stationen besucht hat, kann mit den entsprechenden Stempeln auf der Teilnahmekarte ein Originalkunstwerk gewinnen. Die Karte muss bis Sonntag, 18 Uhr, an einer der teilnehmenden Stationen abgegeben werden.

Das neue Erscheinungsbild der Kunstroute mit ihrem Flyer gestalteten die FH-Designstudenten Markus Lingemann und Sebastian Berns in Zusammenarbeit mit Prof. Ilka Helmig.

13. Aachener Kunstroute, 24. bis 26. September. Vernissage „Young Artists: Sebastian Wickeroth” bereits am 23. September, 20 Uhr, Kunst aus NRW, Kornelimünster, Abteigarten 6. Kunstrouten-Infostand, Aula Carolina, Pontstraße 7-9, Samstag, 25. September, 11-19 Uhr, Sonntag, 26. September, 11-18 Uhr. 30 Galerien, Museen, Kunstvereine und Künstlervereinigungen nehmen teil. Am Freitag, 24. September, finden fünf Vernissagen statt. Der Museumseintritt ist am Kunstrouten-Wochenende frei.
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