Dreiteilige Ausstellung: Das Gesicht des Landes NRW

Von: eho
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Eröffnet am Samstag eine dreiteilige Ausstellung: Marcel Schumacher, Leiter des Kunsthauses NRW in Kornelimünster. Foto: Andreas Herrmann

Kornelimünster. Was ist „nordrhein-westfälisch“ an Kunst aus Nordrhein-Westfalen? Oder an dem Land selbst? Fragen wie diesen, die Identität betreffend, spürt die neue, dreiteilige Ausstellung im Kunsthaus NRW in der alten Reichsabtei Kornelimünster nach.

Direktor Marcel Schumacher stellt dabei die junge Berliner Künstlerin Josefine Reisch vor, die an der Düsseldorfer Akademie studiert hat, sowie das Düsseldorfer Künstlerpaar Katja Stuke und Oliver Sieber. Und er hat die Tausende Werke umfassende, landeseigene Sammlung „Kunst aus NRW“ gesichtet, um anhand ausgewählter Beispiele ihre Anfänge und ihre typische Prägung zu dokumentieren.

1948 gegründet von Matthias Engels – dem Vater der späteren Leiterin der „Kunst aus NRW“, Maria Engels –, um der vom NS-Regime verfemten Künstlerschaft durch Ankäufe unter die Arme zu greifen, finden sich hier all jene, die unter dem Malverbot zu leiden hatten, später in NRW lebende Künstler, die über Motive und Themen aus der Industrie, Landschaft oder Musik dem Land ein künstlerisches Gesicht gegeben haben.

Selbstinszenierungen von Persönlichkeiten wie Peggy Guggenheim oder Napoleon nimmt Josefine Reisch ironisch aufs Korn; Katja Stuke und Oliver Sieber haben eine in die USA ausgewanderte Bosnierin fotografisch begleitet.

Die gemeinsame Eröffnung findet am Samstag, 8. Oktober, um 16 Uhr statt (bis 22. Januar beziehungsweise 24. September 2017, Do.-Sa. 14-18, So. 12-18 Uhr).

Ein Shuttlebus verbindet das Ludwig Forum (Abfahrt dort 15 Uhr) mit dem Kunsthaus NRW in Kornelimünster (Abfahrt hier 17.15 Uhr) mit dem Neuen Aachener Kunstverein (Ankunft 17.45 Uhr).

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