„Dom im Licht“ feiert am 30. Oktober Premiere

Von: André Schaefer
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Lichtkunst in Berlin: Ungefähr so soll es am 30. Oktober auch am Aachener Dom aussehen. Foto: Katharina Becker

Aachen. Kurt Savelsberg ist in seinem Leben schon ein bisschen herumgekommen. Und dabei hat der Geschäftsführer der Aachener Eventagentur KS Production Shows auch schon den einen oder anderen Dom besichtigen dürfen. In einem Punkt ist sich der gebürtige Aachener – natürlich ganz unabhängig von seiner Heimatverbundenheit – sicher: „Der schönste Dom steht in Aachen.“

Genau den möchte Savelsberg am 30. Oktober in ein ganz besonders Licht rücken – im wahren Sinne des Wortes. Denn er plant eine ganz besondere Symbiose von moderner Video-Mapping-Kunst und klassischer Kirchenmusik. Der Name der Veranstaltung: „Dom im Licht: Aachen erstrahlt in neuem Glanz“.

„Echtes Spektakel“

Das Konzept ist leicht erklärt: Bis zu 3000 Besucher sollen unter dem Aachener Abendhimmel auf dem Katschhof Zeugen einer 65-minütigen Show werden, bei der mit Hilfe von insgesamt sieben Beamern eine Illumination aus Bewegtbilder auf die Fassade des Aachener Doms projiziert wird. Verantwortlich dafür sind die Künstler der Berliner Veranstaltung „Festival of Lights“.

Die Lichtkunst-Inszenierung aus der Hauptstadt ist seit Jahren für beeindruckende Bilder an Gebäuden oder Monumenten bekannt. „Welche Bilder in Aachen zu sehen sein werden, möchten wir noch nicht verraten“, sagt Savelsberg. „Es wird eine Überraschung.“ Was der Veranstalter der Inszenierung aber versprechen kann, ist „ein echtes Spektakel“ . Savelsberg sagt: „Gänsehautmomente sind programmiert.“

Zwei Jahre ist es her, dass der Event-Spezialist sein Konzept entwickelte. Die Idee kam ihm während einer Autofahrt. Savelsberg hatte eine CD in seinen Player eingelegt, auf der Lieder des Mädchenchores der Aachener Domsingschule zu hören waren. „Meine Tochter war während ihrer Grundschulzeit in diesem Chor. Von den einzigartigen Klängen war ich schwer begeistert“, sagt er.

Genau dieser Mädchenchor wird unter Leitung von Marco Fühner zusammen mit dem Aachener Domchor (Leitung: Domkapellmeister Berthold Botzet) im Zusammenspiel mit Orgelklängen von Domorganist Prof. Michael Hoppe teils 300 Jahre alte Dommusik präsentieren. Die US-amerikanische Sängerin Deborah Woodson wird dabei zudem mit Heribert Leuchter (Saxophon) und Leonard Gincberg (Percussion) für moderne Töne und Gospelmusik sorgen.

Die Musik kommt live aus dem Dom und wird per Lautsprecher auf dem Katschhof übertragen. „Ich bin der Meinung, dass der hervorragenden Aachener Kirchenmusik zu wenig Beachtung geschenkt wird“, sagt Savelsberg. „Auch das möchte ich versuchen zu ändern.“

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