Mönchengladbach - David Guetta versetzt Fans in Ibiza-mäßig ausgelassene Feierlaune

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David Guetta versetzt Fans in Ibiza-mäßig ausgelassene Feierlaune

Von: Bernd Schuknecht
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Alles tanzt nach seiner Pfeife: DJ-Star David Guetta. Foto: dpa

Mönchengladbach. Eine strahlende Sonne, ein fahler Mond und ein bestens gelaunter DJ-Star ergaben einen atmosphärischen Dreiklang, der gut 17.000 Fans in Mönchengladbach in Ibiza-mäßig ausgelassene Feierlaune versetzte. Es war vermutlich eine der größten Open Air-Partys, bei der David Guetta je aufgelegt hat, auf jeden Fall aber das größte Konzertereignis, das bislang im Sparkassen-Park stattgefunden hat.

Ein wuchtiges Dum-Dum-Dum elektronischer Bass-Sounds markiert das Startsignal und gibt den stampfenden Rhythmus vor, zu dem jeder mitklatschen kann und es auch tut. Mit „Play Hard“ startet der 47-jährige DJ und Musikproduzent aus Paris die Party mit Klassikern und Tracks seines aktuellen Albums „Listen“. Fans aller Altersstufen tanzen zu der Pop-House-Elektro-Mischung des aktuell erfolgreichsten Vertreters seiner Zunft.

Von seinem imposanten Mischpult in zehn Meter Höhe aus kann Guetta die musikalische Dramaturgie bestens steuern. Eine aufwändige Video-Projektion überträgt seine Mixarbeit an den diversen Reglern; das soll offenbar dem Verdacht begegnen, das ganze Programm sei digital vorgefertigt und Guetta gebe lediglich noch den Animateur.

Wie viel bei diesem bombastischen Sound-Dinner tatsächlich aus Klang-Konserve besteht, und was in der Disco-Küche frisch zubereitet wird, weiß letztlich nur der Küchenchef selbst. Seinen restlos begeisterten Gästen schmeckt die Mischung aus Pop- und Rocksamples von Sonny und Cher über Oasis und Coldplay bis hin zu den White Stripes und House-Grooves jedenfalls außerordentlich gut.

Klassiker wie „Titanium“ – mit großem Fanchor – werden ebenso frenetisch bejubelt wie „Hey Mama“, „Bad“ oder „Dangerous“. Zum Finale hätte sich ein restlos begeistertes Publikum gern noch endlos weitere Zugaben für die Sommerparty gewünscht. Doch so ist die Show um halb elf, einer Zeit, zu der das Party-Volk sich normalerweise frühestens auf die Piste begibt, leider schon vorbei.

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