Blechbläser geben beim Familienkonzert den Ton an

Von: Pedro Obiera
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Aachen. Das „Klassische Blechspielzeug“ eines Sinfonieorchesters macht bereits Eindruck, bevor der erste Ton erklingt.

Die jungen Besucher des 3. Familienkonzerts im gut besuchten Theater hatten am Sonntag eine Menge zu sehen und zu hören, als sich die 13 Blechbläser des Aachener Sinfonieorchesters ein Stelldichein gaben und von ihren sonstigen Kollegen nur den Schlagzeuger Andreas Triefenbach auf die Bühne ließen.

Je vier Trompeten, Hörner und Posaunen nebst einer Tuba sorgten mit Richard Strauss‘ glanzvoller „Wiener Philharmoniker Fanfare“ für einen mächtigen Einstand, bevor nicht nur eine Rundreise durch die vielfältige stilistische und zeitliche Räume der Bläser-Literatur startete, sondern die Musiker auch mit unzähligen Varianten ihrer Instrumente aufwarteten. Gipfelnd im Auftritt des Hornisten Mike Roberts, der in einer zünftigen Krachledernden nicht nur sein klassisches Waldhorn mitbrachte, sondern auf einem 3,70 langen Alphorn Grüße aus den Schweizer Bergen verkündete.

Musik aus dem Barock bis zur „Star Wars“-Fanfare, sanfte Kirchenklänge und swingende Gershwin-Rhythmen: Mit ihren engagierten und spieltechnisch blitzsauberen Interpretationen vermochten die Musiker die Kinder über eine Stunde lang in Laune zu halten. Und selbst zünftige Märsche in brillanten Arrangements vom Egerländer Urgestein Ernst Mosch bereiteten großes Vergnügen.

Moderator Christoph Lang sorgte dafür, dass die Besucher einiges über die metallenen Klangkörper erfuhren. Dem kleinen Makis aus dem Publikum gelangen sogar einige Töne auf einer Übeposaune. Wem das nicht reichte, der hatte im Anschluss an das rundum gelungene Konzert Gelegenheit, sich im Theaterfoyer mit den Ventilen, Röhren, Mundstücken und Windungen der großen Instrumentenfamilie zu beschäftigen und ins Blech zu blasen.

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