Alsdorf - Besonderes Klangerlebnis im Alsdorf Energeticon

Besonderes Klangerlebnis im Alsdorf Energeticon

Von: Elisa Zander
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Freuen sich auf ein abwechslungsreiches Konzert: Birgit Godehardt, Geschäftsführerin Energeticon, und Professor Herbert Görtz, Musikhochschule Köln, Standort Aachen. Foto: Elisa Zander

Alsdorf. Es sind die zukünftigen Stars der klassischen Musik. Sie kommen aus dem Iran, Polen, der Ukraine, Japan, Russland oder Deutschland. Sie haben allesamt zahlreiche nationale und internationale Musikpreise gewonnen. Sie geben im Alsdorfer Energeticon am Samstag, 29. Mai, ein großes Konzert.

Bereits zum dritten Mal ist die Musikhochschule Köln, Standort Aachen, in dem Kompetenzzentrum zu Gast. Wie schon bei den vorherigen Konzerten wird es ein fulminantes Klangerlebnis, das verspricht Professor und Dirigent Herbert Görtz. Doch es gibt zwei Besonderheiten: Erstmals wird es ein rein instrumentales Konzert sein. Hinzu kommt, dass die Musiker alle Preisträger sind, einige von ihnen wurden erst kürzlich bei dem Kammermusikwettbewerb in Aachen ausgezeichnet.

Kammermusik wird auch der Schwerpunkt des Konzertes in Alsdorf sein. „Kammermusik ist die wohl nobelste und edelste Art der Musik”, charakterisiert der Dirigent die Richtung. Den Zuhörer erwarten etwa Stücke des deutschen Barockkomponisten Michael Praetorius, gespielt von einem Gitarrenquartett. Anton Govorun wird ein Violinensolo des großen belgischen Meisters Eugène Ysaye präsentieren. Theatralisch und abwechslungsreich wird es bei einem Trio für Flöte, Violoncello und Klavier, die mit einem Stück von dem Komponist der Oper „Der Freischütz” Carl Maria von Weber aufwarten. Ein besonderes Highlight versprich Herbert Görtz, sei der aus Paris stammende Alexander Dimchevski. Er spielt ein Stück des ukrainischen Komponisten Nathan Milstein. „Das ist eine irrsinnig schwere Komposition für Geiger”, sagt Herbert Görtz. „Aber Alexander Dimchevski ist ein herausragender Künstler, das wird ein Feuerwerk der Virtuosität.”

Es wird ein abwechslungsreicher Abend, auf den sich die Musikinteressierten freuen können. „So etwas kann nur eine Hochschule bieten”, sagt Birgit Godehardt, Geschäftsführerin des Energeticon. Wichtig ist ihr als auch Herbert Görtz, dass die Musikstücke nicht einfach gespielt werden, sondern dem Publikum vermittelt werden. Dazu gehört auch eine kleine Moderation seitens des Hochschulprofessors zu den jeweiligen Komponisten.

Die Schüler und Professoren kommen immer wieder gern in das Energeticon. „Der Klang der Instrumente und der Stimme wird durch die Höhe des Raumes anders, als viele es gewohnt sind”, erklärt Görtz. Was vor einem Jahr als Ausweichmöglichkeit gesucht wurde, die Räume an der Hochschule in Aachen werden zur Zeit umgebaut, hat sich für beide Partner als Goldgriff herausgestellt. Darum will Herbert Görtz die Zusammenarbeit mit dem Energeticon auch nach der Fertigstellung der Aachener Räumlichkeiten ausbauen. Die Karten für das Konzert kosten im Vorverkauf zwöf Euro.
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