Aachen - Beim großen Finale ist das Sinfonieorchester dabei

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Beim großen Finale ist das Sinfonieorchester dabei

Von: Pedro Obiera
Letzte Aktualisierung:
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Wirken beim Mozarte mit: Matthias Hauschild (v.l.), Edith Suchodrew, Melanie Plank, Shirley Taeter, Ilja Scheps, Gerold Kaldenbach, Bernd Frohn, Andreas Frölich Foto: Pedro Obiera

Aachen. Vom 11. bis 15. September ist die Aachener Musikhochschule Austragungsort des 13. International Piano Competitions & Festivals Mozarte und zieht junge hochbegabte Pianisten aus allen Kontinenten in die Kaiserstadt. Der Wettbewerb wird ergänzt durch ein kleines Festival und eine Ausstellung.

Durch die kräftige Unterstützung diverser Sponsoren kann der Wettbewerb in diesem Jahr wieder im gewohnten Gewand durchgeführt werden. Das heißt, dass man beim Finalkonzert nicht, wie im vergangenen Jahr, auf orchestrale Unterstützung verzichten muss. Und dazu hat sich das Sinfonieorchester Aachen bereiterklärt, das am 15. September um 19 Uhr im Ballsaal des Alten Kurhauses die Mozart-Konzerte der vier Finalisten begleiten wird.

Auch Melanie Plank, Betriebsdirektorin des Orchesters, freut sich auf die Mitwirkung der Sinfoniker, obwohl die Musiker mit dem ersten Sinfoniekonzert und der anstehenden Opern-Premiere alle Hände voll zu tun haben. Dass der Münchner ARD-Wettbewerb und ein kurzfristig ins Leben gerufener Wettbewerb in Berlin zeitgleich ausgetragen werden, hat allerdings zu geringeren Anmeldezahlen geführt. Ein kleiner Wermutstropfen, der sich jedoch nach Ansicht der künstlerischen Leiter, der Aachener Professoren Andreas Frölich und Ilja Scheps, nicht auf die hohe Qualität des Wettbewerbs auswirken werde. So können sich die 25 Teilnehmer aus aller Herren Länder und die ebenfalls international besetzte Jury in den drei Wertungsrunden umso freier und intensiver entfalten.

Die beiden ersten Runden können die Pianisten ohne Vorgabe völlig frei gestalten, im Finale dürfen sie eines von vier vorgegebenen Mozart-Konzerten auswählen. Von der früheren Praxis, bereits in den ersten Runden ein klassisches Werk präsentieren zu müssen, sei man in diesem Jahr abgekommen. Frölich: „Uns kommt es darauf an, dass die jungen Talente ihr persönliches Profil so frei wie möglich zeigen können. Jede zu frühe Vorgabe würde den Eindruck verschleiern.“

Als Preisgelder winken abgestuft 3000, 1500 und 1000 Euro. Entscheiden wird eine siebenköpfige Jury aus sechs Ländern, der unter anderem Koryphäen wie Pierre van der Westhuizen aus den USA und der Chinese Gabriel Kwok angehören. Die Wertungsspiele in der Musikschule am 12. und 13. September in der Zeit von 11 bis 18 Uhr sind öffentlich. Ergänzt werden die Beiträge durch vier Konzerte. Nach dem Eröffnungskonzert am 11. September um 19 Uhr in der Hochschule mit den Juroren Yuanxizi Li und Leonel Morales folgen an den nächsten beiden Tagen Klavier- und Kammerkonzerte um jeweils 19 Uhr.

Am Montag um 17 Uhr wird bereits im Foyer der Hochschule eine Ausstellung der russischen Künstlerin Edith Suchodrew eröffnet, die bis zum 17. September zu sehen sein wird. Unter dem Titel „Freiheit und Frieden“ werden 14 „computergrafische Malereien“ und Fotografien gezeigt, die einen indirekten Bezug zu Mozart als „Freigeist“ und Vertreter der freiheitsorientierten Aufklärung herstellen sollen. Das ist auch im Sinne der Sponsoren, ohne die das Projekt auf dem gebotenen Niveau nicht zustande kommen könnte. Dazu gehören neben der Rolff-Stiftung auch der Lions Club und die Familie Shirley Taeter.

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