Beethoven prägt die neue Spielzeit

Von: dpa
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Das Aachener Theater. Foto: Harald Krömer

Aachen. Das Theater Aachen geht mit einer spartenübergreifenden Uraufführung in die neue Spielzeit.

„An den Wassern zu Babel” erzähle mit Texten des polnischen Autors Tomasz Man die Entstehung und Entwicklung der Welt und des Menschen aus der Perspektive des Alten Testaments, sagte Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck am Donnerstag. Das Alte Testament als Sinnbild für den Menschen in der Krise zieht sich thematisch durch die Spielzeit. In diesem Sinn werden unter anderem „Antigone” (Sophokles), „Hiob” (Josef Roth), „Moby Dick” (Herman Melville) und „Berlin Alexanderplatz” (Alfred Döblin) gezeigt.

Ludwig van Beethoven steht im Mittelpunkt der neuen Spielzeit des Symphonieorchesters. Auf dem Spielplan stehen die ersten vier Symphonien und die Messe C-Dur von Beethoven. Für die Solokonzerte hat das Orchester nach eigenen Angaben „exzellente Solisten” gewonnen wie den Schlagzeuger Martin Grubinger, den Bratscher Nils Mönkemeyer, den Saxofonisten Daniel Gauthier und die Pianistin Lauma Skide. Zu den großen Produktionen im Musiktheater gehören die Opern „Madame Butterfly” (Giacomo Puccini), „Don Giovanni” (Mozart) und „Mazeppa” (Tschaikowski).

Das Theater erfüllt in der nächsten Spielzeit seinen Sparauftrag nicht und schafft dadurch eine Deckungslücke von 200.000 Euro. Das Theater sei am Ende seiner Sparmöglichkeiten, sagte Schmitz- Aufterbeck: „Wenn man mehr sparen will, muss man an die Qualität oder an die Struktur rangehen.”

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