Aachener Kunstpreis für Franz Erhard Walther

Letzte Aktualisierung:
14711152.jpg
„Ehrenvolle“ Auszeichnung für Franz Erhard Walther (3.v.l.). Mit dabei (v.l.n.r.): Esther Boehle, Andreas Beitin, Ernst Höhler, Susanne Walther und Peter Weibel. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Lange Zeit galt Franz Erhard Walther als ausgesprochener „Künstler-Künstler“, als jemand also, der seine Kollegen stark beeinflusste, dem breiten Publikum jedoch eher kein Begriff war. Das hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert.

Folgerichtig gibt es gerade zahlreiche Auszeichnungen für Walther: den Goldenen Löwen als bester Künstler bei der Biennale von Venedig etwa, aber auch den Aachener Kunstpreis, der dem grundsympathischen 77-Jährigen am Donnerstagabend von Ernst Höhler, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Ludwig Forums, verliehen wurde.

Walther erinnerte an seine besondere Beziehung zu Aachen, die in seiner „Guerilla“-Teilnahme am legendären Festival der Neuen Kunst am 20. Juli 1964 im Audimax der TH Aachen gründet, und bedankte sich mit aufrichtigen Worten für die „ehrenvolle“ Auszeichnung.

Die ist mit einer unbedingt sehenswerten Ausstellung verbunden, die von Walthers Ehefrau Susanne zusammengestellt und von Forum-Direktor Andreas Beitin und Esther Boehle kuratiert wurde. Die Schau ist unter dem Titel „Handlung denken“ bis zum 29. Oktober im Ludwig Forum zu sehen.

Prof. Peter Weibel, langjähriger Vorstand im Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, würdigte den Preisträger mit einer nicht zuletzt akustisch überaus herausfordernden Laudatio.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert