38 Bewerber beim Klavierwettbewerb MozARTè am Start

Von: Thomas Beaujean
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Der internationale Klavierwettbewerb MozARTè, der vom 12. bis 16. September zum zwölften Mal in Aachen ausgetragen wird, muss abspecken.

So wird es zum ersten Mal kein Eröffnungs- und Finalkonzert mit Orchester geben. Der Grund ist derselbe, den alle Kulturschaffenden heutzutage beklagen: Die Sponsorengelder fließen nicht mehr so reichlich wie noch vor Jahren.

Wenn sich nicht die F. Victor Rolff-Stiftung, der Lions Club Urbs Regalis und musikbegeisterte Privatpersonen für diesen international renommierten Wettbewerb, der auch Aachen als Kulturstadt in ein gutes Licht rückt, engagieren würden, dann würde dies das Aus bedeuten.

Die künstlerischen Leiter Andreas Frölich und Ilja Scheps, Klavierprofessoren an der Musikhochschule Köln, Standort Aachen, beteuern dennoch einhellig, dass diese finanziellen Engpässe der Qualität des Wettbewerbs keinen Abbruch tun. 38 Kandidatinnen und Kandidaten aus 17 Ländern haben sich angemeldet, die meisten kommen aus Asien.

Die Vorspielprogramme dürfen frei gewählt werden. Es geht über drei Runden, in der zweiten Runde ist ein Werk von Mozart Pflicht. Die erste Wertungsrunde findet am 13. und 14. , die zweite mit Semifinale am 15. September, jeweils von 10 bis 20 Uhr, in der Musikhochchule am Theaterplatz statt.

Das Eröffnungskonzert am Montag, 12. September , 19 Uhr, im Konzertsaal der Musikhochschule gestalten mit dem Italiener Giuliano Mazzocante und dem Belgier Philippe Raskin zwei junge Mitglieder der wieder hochkarätig besetzten internationalen Jury, in der neben Frölich und Scheps und den beiden genannten noch die Mexikanerin Myrthala Salazar und der Franzose Pierre Reach fungieren werden.

Die Finalisten des Wettbewerbs stellen sich in einer Gala am Freitag, 16. September, ab 19.30 Uhr im Ballsaal des Alten Kurhauses, Komphausbadstraße, vor. Lediglich für dieses Konzert wird Eintritt erhoben.

Begleitet wird der Wettbewerb von einer Kunstausstellung mit Bildern zum Thema Mozart von der russischen Malerin Elena Starostina und mit Objekten und Skulpturen des Aachener Künstlers Klaus Kaufmann im Foyer der Musikhochschule.

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