25 Jahre Ludwig Forum: Was war, was ist, was kommt

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Sie haben das Aachener Ludwig Forum geprägt bzw. tun es immer noch: Brigitte Franzen ... Foto: Harald Krömer/Michael Jaspers
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... Andreas Beitin ... Foto: Harald Krömer/Michael Jaspers
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... Wolfgang Becker ...
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und Harald Kunde.

Aachen. Vor 25 Jahren, genau: am 27. Juni 1991, wurde das Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen eröffnet. Das Haus in der ehemaligen Schirmfabrik Brauer hat sich seitdem immer wieder neu erfunden. Das lag nicht nur an den sich verändernden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen.

Drei Direktoren und eine Direktorin, das bedeutet natürlich auch vier unterschiedliche Konzepte und Ausrichtungen, und das alles vor dem „stabilen“ Hintergrund der Kunstwerke, die das Ehepaar Ludwig zusammengetragen hat. 3000 Arbeiten der Sammlung sind im Forum untergebracht.

Das Jubiläum ist Anlass genug, (vorläufige) Bilanz zu ziehen und Perspektiven zu erörtern. Deshalb kommt es am Sonntag, 18. September, in der Mulde des Forums zu einer Begegnung der besonderen Art: Wolfgang Becker, Harald Kunde, Brigitte Franzen und Andreas Beitin diskutieren über die Geschichte des Hauses, erinnern an spezielle Momente während ihrer jeweiligen Amtszeit als Direktoren und Direktorin und berichten von den Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert waren bzw. im Fall von Beitin noch sind.

Vor allem aber werden sie den Blick nach vorne richten und grundsätzliche Fragen erörtern. Wie müssen sich Kunstmuseen im 21. Jahrhundert positionieren? Ist es gerecht, sie an den Besucherzahlen zu messen? Was darf die Gesellschaft von Museen erwarten? Was dürfen sie von der Gesellschaft erwarten? Ist Aachen ein guter Standort für Kunst und Kultur? Und war früher eigentlich alles besser? Passend dazu wird der aktuelle Forums-Direktor Andreas Beitin sein Programm und die künftige Ausrichtung des Hauses skizzieren.

Die Diskussionsrunde beginnt um 15 Uhr und wird von unserem Redakteur Hermann-Josef Delonge moderiert. Der Eintritt ist frei.

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