US-Schauspieler Ben Gazzara gestorben
Los Angeles. Er wurde mit Charakterrollen auf Leinwand und Bühne bekannt: Der amerikanische Schauspieler Ben Gazzara ist am Freitag (Ortszeit) im Alter von 81 Jahren in New York gestorben, berichtete die «New York Times».
Minimalistische Rauminstallation im Neuen Aachener Kunstverein
Aachen. In die Nase dringt die Kunst zuerst. Es riecht nach Teer. Die Augen suchen mehr - und bleiben an hohen, schwarzen Platten hängen, die an die weißen Wände gelehnt sind oder auf dem Boden liegen. Mehr ist da nicht - auf den ersten Blick.
Probleme bei «Bridget Jones 3»
Los Angeles. Bridget Jones soll auf die Leinwand zurückkehren, aber es wird noch eine Weile dauern.
Gerhard Richters «Atlas» zum 80. in Dresden
Dresden. Scherzen, Lachen und Autogramme: Der mit Spannung erwartete berühmte Künstler war guter Dinge. Umringt von einem Fotografen-Pulk schritt Gerhard Richter am Freitag von der Brühlschen Terrasse in Dresden in den Lipsiusbau.
Grippe kuriert: Udo Jürgens startet am Sonntag Tournee
Berlin. Die Fans von Udo Jürgens dürfen sich nach einem kurzen Schreck wieder freuen. Nach der Absage von vier Konzerten wegen einer akuten Grippe startet der 77-jährige Sänger seine Tournee an diesem Sonntag in Köln, wie die Konzertagentur GoOn-Promotion am Freitag in Berlin mitteilte.
Große Namen bei der Goldenen Kamera
Berlin. Vor einem Jahr war es der Abend von Monica Lierhaus. Die Moderatorin zeigte sich bei der Gala zur Goldenen Kamera nach ihrer Krankheit erstmals wieder auf der Bühne - und machte ihrem Freund auch noch einen Heiratsantrag.
Großartiger Abend mit Keane im Kölner E-Werk
Von Thorsten Karbach | 17.06.2009, 11:19
Es war ein großartiger Abend - für das Publikum und die Band, die von der Begeisterung getragen wurden. Es war ein Konzert wie ein Selbstläufer, angetrieben von einem aufgedrehten Sänger Tom Chaplin und mit Energie geladen von Pianist Tim Rice-Oxley und Schlagzeuger Richard David Hughes - dazu gab es auch noch eine saubere Basslinie von Jesse Quin. Chaplin war ungemein präsent, so dass man ihm auch seine etwas übertriebene Gestik verzeihen mochte, bisweilen verrenkte er die Arme wie ein Musikazubi in einer Castingshow. Nur dass er besser singen kann als die dort gezüchteten Popsternchen. Mit «Bend and break», «This is the last time», «Somewhere Only We Know» , «Everybody´s Changing» oder dem Schlussakkord «Bedshaped» (alle von «Hopes and Fears») waren es in erster Linie die Frühwerke der Band, die die Akzente setzen.
Immer wenn Chaplin für neuere Songs (etwa «Spiralling») die Gitarre um den Hals baumeln ließ, konnte zwar rhythmisch geklatscht aber auch schnell wieder vergessen werden. Denn dann klangen Keane so wie Neue Deutsche Welle mit etwas mehr Sinn im Gesang. Aber diese Belanglosigkeiten waren nur spärlich ins Programm gebastelt - gut so. Die emotionalen Balladen dominierten, mit «Early Winter» - eigentlich von Gwen Stefani gesungen aber eben von Rice-Oxley geschrieben - wurde ein ganz feiner Akzent gesetzt. Ein richtiger Weniger-ist-mehr-Song. Ein gutes Stück Keane.
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