Zum Schmecken braucht man die Nase

Von: red
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Hatschii! Eine Erkältung ist blöd. Ständig muss man sich die Nase putzen. Nichts schmeckt einem so richtig, nicht einmal das Lieblingsessen. Das hat etwas damit zu tun, wie unser Geschmack funktioniert.

Wenn wir etwas essen, landet es in unserem Mund. Dort wird es zerkaut und mit Spucke zu einem Brei vermischt. Mittendrin: unsere Zunge! Sie erkennt , wie das Essen schmeckt. Damit alleine wäre Essen aber noch nicht so spannend. Es wäre fast egal, ob wir in einen saftigen Apfel oder eine Birne beißen. Die Zunge könnte nur erkennen, dass beides irgendwie süß und ein bisschen sauer schmeckt.

Damit Essen Spaß macht, brauchen wir unsere Nase. Sie spielt beim Schmecken eine wichtige Rolle. Denn beim Essen atmen wir gleichzeitig auch den Geruch ein: etwa von frischgebackenem Kuchen. Wenn uns dieser Duft in die Nase steigt, kommt er in der Nasenhöhle an einem winzigen Bereich vorbei: dem Riechfeld.

Dieses Feld ist mit vielen feinen Sinneszellen besetzt. Diese Zellen können mehrere Tausend Gerüche unterscheiden – und damit auch Geschmäcker. Zumindest dann, wenn man gesund ist. Bei einem Schnupfen ist das anders. Da ist das Riechfeld entzündet und voller Rotz.

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