Wodurch soll es weniger Streit im Fußball geben?

Von: dpa
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Frankfurt/Main. War das wirklich ein Foul? Hätte der Schiedsrichter einen Elfmeter geben müssen? Wäre dann die Partie ganz anders ausgegangen? Nach ei­nem Fußballspiel gibt es oft viel zu bereden. Besonders dann, wenn der Schiedsrichter einen Fehler gemacht hat.

Mit der neuen Bundesliga-Saison soll es solche Streitereien seltener geben. Denn es gibt jetzt den Videobeweis. Das ist ein Hilfsmittel, das falsche Entscheidungen der Schiedsrichter verhindern soll.

Dabei verfolgt ein Schiedsrichter-Assistent an mehreren Bildschirmen das Fußballspiel. Er steht per Funk mit dem Schiri auf dem Platz in Verbindung. So kann er ihn auf Fehler hinweisen. Etwa dann, wenn es um erzielte Tore, Elfmeter, Platzverweise und die Verwechslung von Spielern geht.

Viele Fans und Fachleute finden den Videobeweis gut. Schließlich könnte er für mehr Gerechtigkeit bei Fußballspielen sorgen. Andere halten nicht so viel von der Neuerung. Denn der Videobeweis kann das Spiel verzögern. Manchmal müssen Zuschauer und Spieler etwas warten, bis eine Entscheidung getroffen ist.

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