Wieso sieht man selten Tauben-Babys?

Von: dpa
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Tauben Baby Tauben Küken
Bevor Tauben-Küken das Nest verlassen, wachsen sie sehr schnell heran. Foto: Philipp Brandstädter/dpa

Berlin. Hast du schon einmal ein Tauben-Baby gesehen – ein ganz kleines? Nein? Das wäre auch eher ungewöhnlich. Denn bevor Tauben-Küken überhaupt das Nest verlassen, wachsen sie sehr schnell heran. Und zwar zur Größe einer erwachsenen Taube. Dass das so schnell geht, hat mit der Kropfmilch zu tun.

Der Kropf ist bei Vögeln eine Vergrößerung der Speiseröhre am Hals. Er dient als Speicher für Nahrung. Im Kropf entsteht auch die besondere Kropfmilch, mit der Tauben ihren Nachwuchs füttern. Es handelt sich dabei aber nicht wirklich um Milch.

Die Kropfmilch heißt so, weil sie weiß wie Milch ist und weil sich die Jungtiere davon ernähren. Sie besteht aus einem Mix vieler Stoffe, die die kleinen Tauben schnell groß und stark werden lassen. Die Kropfmilch gibt es auch bei anderen Vögeln – zum Beispiel bei Kaiserpinguinen oder Flamingos.

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