Wieso auf Plastiktüten verzichten?

Von: me
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Die gehört da nicht hin: Eine Einkaufstüte schwimmt mit den Fischen im Korallenriff im Roten Meer in Ägypten. Foto: dpa

Aachen. „Möchten Sie eine Tüte haben?“ Wenn ihr mit euren Eltern einkauft, habt ihr diesen Spruch sicher schon tausendfach gehört. Im Kleiderladen, in der Drogerie oder Apotheke: immer dieselbe Frage. Im Supermarkt liegen sie haufenweise zum Mitnehmen herum: die Plastiktüten. Man nimmt sie mit und wirft sie weg.

Alles ganz normal. Wirklich? Früher war es ganz normal, einen Korb oder einen Stoffbeutel mit zum Einkauf zu nehmen. Plastiktüten gab es (fast) nicht.

Das kann man sich heute kaum vorstellen. Aber für die Umwelt und die Fische war das eindeutig besser. Denn riesige Mengen weggeworfener Plastiktüten landen zum Beispiel in den Meeren. Die Fische fressen den Plastikabfall. Und was dann kommt, könnt ihr euch lebhaft vorstellen. Die Menschen haben ihren eigenen Plastikabfall mit Fischen, die sie essen, irgendwann auf dem Teller. Das ist ziemlich eklig.

Außerdem weiß man nicht genau, was die Plastikabfälle in den Meeren sonst noch an Unheil anrichten. Denn sie brauchen bis zu 40 Jahre bis sie sich endgültig auflösen. Deshalb ist es gut, dass die EU etwas gegen die Plastiktüten unternimmt. Noch besser wäre es, wenn jetzt schon jeder Einzelne möglichst auf Plastiktüten verzichten würde. Manche Bäcker und Händler gehen schon mit gutem Beispiel voran. Sie nehmen eine Tütengebühr und fragen ihre Kunden nicht ständig: „Möchten Sie eine Tüte haben?“

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