Wie werden Drohnen sicherer?

Von: me
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Das ist ein Oktokopter. Vor allem Jungs – große und kleine – lassen gerne Drohnen fliegen. Das ist nicht ungefährlich. Foto: dpa

Aachen. Stellt euch vor, ihr geht mit euren Eltern in München im Olympiapark spazieren. Und urplötzlich fällt eine Drohne vom Himmel und kracht haarscharf an euren Köpfen vorbei auf den Boden. Ups. Noch mal Glück gehabt!

Das ist kürzlich genau so einer Familie mit ihren Kindern in München passiert. Eine Drohne war gegen den Olympiaturm geprallt und aus 180 Metern Höhe unkontrollierbar in die Tiefe gestürzt. Der 36-jährige Drohnenbesitzer muss jetzt natürlich mit einer Strafe rechnen.

Leider ist der Vorfall in München längst kein Einzelfall mehr. Die Polizei stellt immer häufiger fest, dass Drohnenbesitzer sich nicht an die Vorschriften halten. Außerdem steigt die Zahl der Drohnen. Und sie wird weiter steigen. Denn natürlich nutzen zunehmend auch Firmen Drohnen, zum Beispiel um Pakete zu transportieren oder um Fotos zu machen. Alexander Dobrindt, der Bundesverkehrsminister, meint: Es genügt, wenn jede Drohne registriert ist und ein Kennzeichen mit sich führt. So kann man rasch den Besitzer ausfindig machen, wenn etwas passieren sollte.

Experten der Flugsicherheit und Piloten sehen das aber ganz anders. Sie sagen: Das reicht nicht aus. Sie möchten, dass man jede Drohne orten und notfalls auch fremdsteuern kann. Alle Drohnen müssten mit einem Mikro-Chip ausgestattet werden, fordern die Experten der Flugsicherheit. Nur so könnten etwa Flugzeuge auch in Zukunft sicher von einem Ort zum anderen fliegen. Solche Chips werden schon entwickelt. Von wem? Drei Mal dürft ihr raten... Klar: von Forschern der RWTH. Sie arbeiten am Institut für Flugsystemdynamik und sind echte Drohnen-Spezialisten.

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