Berlin - Wie war die Nacht im Zoo?

Wie war die Nacht im Zoo?

Von: Carlotta Feldmann
Letzte Aktualisierung:
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Der kleine Schneeleopard ist aufgeregt. Er soll geimpft werden. Foto: dpa
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Carlotta (Mi.) und ihre Freundinnen Marit (li.) und Jane (re.) durften im Zelt bei den Zootieren übernachten. Foto: dpa

Berlin. Eine Nacht im Tierpark? Na klar, ich bin dabei! Als Kind habe ich zwei Jahre in Tansania gewohnt und Tiere auf Safaris beobachtet. Nun hatte der Tierpark in Berlin einige Kinder eingeladen, im Zoo zu übernachten. Was man dort wohl nachts erlebt?

15 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren trafen sich nachmittags mit Schlafsack und Isomatte vor dem Eingang. Fünf Mädchen und zehn Jungen, alle sehr aufgeregt. Mehrere Betreuer kümmerten sich um uns, vor allem Micha und Lorin von der Tierpark-Schule.

Am Anfang hielt Micha einen Vortrag über Indien. Um das Land in Südasien drehte sich fast alles an den beiden Tagen. Auch zum Abendbrot gab es indische Gerichte. Mir schmeckte das Hühnchen-Curry mit Reis und Brot am besten.

Nach dem Abendbrot ging es endlich los zu den Tieren. Am süßesten waren die roten Pandas. Wie ihre großen Verwandten essen sie hauptsächlich Bambus. Sie sind zwar genauso faul, aber deutlich kleiner als die Riesenpandas. So gerne hätte ich einen Panda gestreichelt, sie sehen so flauschig und kuschelig aus.

Stockbrot am Lagerfeuer

Bei den Rothunden roch es ganz schön nach Hundekot. Puh! Wir waren froh, als wir weitergehen konnten. Bevor es dunkel wurde, waren wir zurück in der Tierpark-Schule. Dort gab es Stockbrot am Lagerfeuer.

Dann besuchte uns ein Mann aus Indien. Er erzählte uns Geschichten und zeigte uns Fotos von seiner Familie und seinem Land. Die Mädchen malten sich zwischen die Augenbrauen einen roten Punkt auf die Stirn. Das ist ein bekanntes Zeichen aus Indien.

Gegen 22 Uhr gingen wir zu unseren Zelten im Garten der Tierpark-Schule, mitten in dem Zoo. Wir übernachteten in zwei Zelten, Jungs und Mädchen getrennt. In unserem Zelt waren also die fünf Mädchen und unsere Betreuerin Lorin.

Alles still, nur Regen

Ich war gespannt, welche Geräusche man nachts im Tierpark hört. Doch leider prasselte nur der Regen aufs Zelt. Die meisten Tiere übernachten in ihren Innengehegen, so dass man kein Brüllen oder andere Laute gehört hat.

Morgens wurden wir um kurz vor 7 von Lorin geweckt. Nun waren überall Vögel zu hören und das Muhen eines Wisents. Am Ende verabschiedeten wir uns von unseren Betreuern, erschöpft und müde. Das waren zwei spannende Tage und eine kurze Nacht. Am liebsten würde ich gerne mal als Tierpflegerin arbeiten. Dann könnte ich mich intensiv um die Tiere kümmern.

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