Wie ist es jetzt im Gazastreifen?

Von: me
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So wie ihnen geht es vielen Kindern im Gazastreifen: Sie warten darauf, dass ihr Haus wieder aufgebaut wird. Foto: dpa

Gaza. Sie können wieder zur Schule gehen und auch draußen spielen. Seit rund einem Monat müssen die Kinder im Gazastreifen nicht mehr jeden Tag Angst haben, weil Krieg ist. 50 Tage lang, das war länger als sonst, hatten sich Israel und Palästinenser brutale Kämpfe geliefert.

In dem sogenannten Sommerkrieg sind sehr viele Menschen gestorben. Sehr viele Gebäude sind seitdem nur noch Trümmerhaufen. Die Menschen im Gazastreifen versuchen jetzt zu einem normalen Leben zurückzufinden. Es sind rund zwei Millionen.

Das sind ungefähr so viele Menschen wie zum Beispiel in Hamburg und Aachen leben. Aber die Fischer im Gazastreifen zum Beispiel klagen, dass sie trotz anderer Vereinbarungen mit Israel nicht weit genug aufs Meer hinausfahren dürfen. Sie wollen Sardinen fangen, die jetzt in großen Schwärmen im Mittelmeer schwimmen.

Aber so weit dürfen die Fischer aus dem Gazastreifen nicht hinaus. Dann werden sie von den israelischen Bewachern zurückgepfiffen. Viele Menschen versuchen zu fliehen, weil sie keine Perspektive sehen. Die meisten besaßen schon vor dem Krieg nicht viel.

Jetzt sind sie noch ärmer. Aber etwas ist gut: Jeden Tag fahren Hilfstransporter mit Lebensmitteln in den Gazastreifen. Und es gibt auch Baumaterial. Damit können Häuser repariert oder neu gebaut werden.

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