Wie funktioniert Artenschutz?

Von: red
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Ein Feldhamster krabbelt aus seinem Bau: Er hat weniger Kumpel als früher. Den Feldhamstern fehlt der Raum zum Leben. Foto: dpa

Aachen. Was hast du mit einem Feldhamster gemeinsam? Ihr braucht einen Ort, an dem ihr leben könnt. Essen ist auch wichtig. Für dich ist das normal. Für den Hamster nicht.

Er ist bedroht, weil er bei uns nicht mehr genügend Platz zum Leben findet. So geht es vielen Lebewesen, also Tier- und Pflanzenarten, in Deutschland. Das berichteten Fachleute am Mittwoch.

Artenschützer sorgen dafür, dass diesen Lebewesen geholfen wird. Sie schauen sich zunächst an, wie es um eine Art bestellt ist. Dafür zählen verschiedene Leute die Exemplare einer Tier- oder Pflanzenart in bestimmten Gebieten. Dabei können auch Kinder mitmachen – zum Beispiel beim Nabu. Nabu ist die Abkürzung für den Naturschutzbund Deutschlands. Die Ergebnisse der Zählungen trägt man auf Landkarten ein. Die Artenschützer vergleichen dann Karten aus verschiedenen Jahren. So können sie sehen, wie sich der Bestand einer Art verändert hat. Stellen die Fachleute fest, dass es von einer Art plötzlich viel weniger Exemplare gibt, versuchen sie herauszufinden, woran das liegt.

Dann wird überlegt, was man tun kann, um die Lage für die bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu verbessern.

Vielen Tier- und Pflanzenarten geht es nicht gut. Sie sind vom Aussterben bedroht, weil sie keinen Raum zum Leben haben oder keine Nahrung mehr finden. Dem Feldhamster geht es so. Zum Glück gibt es aber auch positive Beispiele. Das zeigt: Der Artenschutz lohnt sich, vor allem wenn viele dabei mithelfen.

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