Wie funktionieren Datenbrillen?

Von: me/tka
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Mit Datenbrille: Dieser Mitarbeiter der Aachener Kosmetikfirma Dr. Babor trägt ein Exemplar. Er arbeitet gerne mit der Brille. Foto: Uwe Anspach

Aachen. Datenbrillen sind noch nicht sehr oft im Einsatz. Aber es gibt schon einige Unternehmen, die sie nutzen. Denn damit wird man bei der Arbeit noch schneller. Die Firma Dr. Babor in Aachen – es ist ein großer Hersteller von Kosmetikprodukten – hat ihre Mitarbeiter im zentralen Warenlager mit Datenbrillen ausgestattet.

Ein anderer Begriff für Datenbrillen ist Head Mounted Displays – kurz HMD. Der englische Begriff macht deutlich, was in der Datenbrille steckt. Man bekommt direkt vor seinem Auge wichtige Informationen geliefert, die man früher entweder mit Stift und Papier oder mit einem Scanner herbeischaffen oder weitergeben musste.

So können die Babor-Mitarbeiter im Lager in ihrer Arbeitszeit mehr schaffen als früher und es ist auch noch bequemer. Der Lagerarbeiter sieht auf seiner Datenbrille, was er auf den Stapler aus dem Regal holen muss. Ein Blick – ein Pick – und schon ist die Sache erledigt.

Ein Unternehmen aus dem Technologiepark in HerzogenrathKohlscheid hat die Datenbrille so entwickelt, dass sie im Babor-Lager gut funktioniert. Das Unternehmen heißt Logcom. Dirk Franke hat es im Jahr 1996 gegründet. Da kam er von der Uni und hat sich als Unternehmer selbstständig gemacht. Auch ein Professor von der FH Aachen, Alexander Voß, hat bei der Entwicklung der Datenbrille mitgeholfen.

Die Datenbrille braucht natürlich Energie. Die kommt von einem Akku, der am Gürtel befestigt ist. Alle wichtigen Datenprozesse übernimmt ein Server. Heiß laufen kann die Datenbrille nicht. Das ist so programmiert.

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