Wie finden sich blinde Menschen zurecht?

Von: dpa
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Da geht‘s lang! Wer in der Stadt nach dem Weg sucht, schaut wahrscheinlich auf die Straßenschilder. Blinden Menschen nützt das nichts. Zum Glück haben sie andere Hilfsmittel, um sich zurechtzufinden. An diesem Mittwoch ist der Tag des Weißen Stockes. Er soll daran erinnern, dass nicht alle Menschen etwas sehen können.

Piepende Ampeln: Für blinde Menschen ist es nicht so leicht, die Straße im richtigen Moment zu überqueren. Denn sie sehen nicht, wann das grüne Ampelmännchen leuchtet. Außerdem müssen sie die Ampel erst einmal finden. Deshalb geben viele Ampeln ein klackendes Geräusch von sich. An der Ampel drücken die Menschen auf einen Knopf. An einem Pfeil ertasten sie, in welche Richtung sie laufen müssen. Wenn die Farbe grün leuchtet, ertönt ein Piepen und man kann loslaufen.

Rillen im Boden: Sind dir schon mal die Rillen am Bahnsteig aufgefallen? Durch sie merken blinde Menschen, wo lang sie am besten laufen. Dafür benutzen sie ihren Blindenstock. „Wenn man mit dem Stock über den Boden fährt, spürt man das ganz gut“, sagt Gudrun Buse, eine blinde Frau aus Rostock. Seine Koffer stellt man also besser nicht darauf ab.

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