Rantum/Insel Sylt - Wie entsteht ein Strandkorb?

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Wie entsteht ein Strandkorb?

Von: dpa
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So muss Urlaub: Ein ziemlich entspannter Mensch liegt in einem Strandkorb und genießt Sonne, Sand und Wellen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Rantum/Insel Sylt. Es ist laut in der großen Halle der Firma. Männer sägen Holz, eine Maschine bohrt Löcher in Holzleisten. Es wird gehämmert und geschraubt. Wir sind auf der Nordsee-Insel Sylt. In der Firma entstehen Strandkörbe. Die sind bei Urlaubern am Meer sehr beliebt, weil sie vor Wind und zu viel Sonne schützen.

Holz ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung eines Strandkorbes. Daraus werden alle vier Teile eines Korbs gemacht: das Unterteil, zwei Seitenteile und ein Oberteil. „Das Holz für das Gestell kommt aus dem Norden. Zum Beispiel aus Schweden oder Finnland“, erklärt Willy Trautmann. Er ist der Chef der Firma.

Das Holz, das man außen am Korb sieht, stammt aus dem Regenwald. „Das ist lange haltbar und nicht so anfällig“, sagt Willy Trautmann. Das Geschäft hat er von seinem Großvater übernommen. Dieser hat schon vor ganz langer Zeit Strandkörbe auf Sylt gebaut. 70 Jahre ist das her. Inzwischen arbeiten auch Willy Trautmanns erwachsene Kinder mit in der Firma. Es gibt auch noch andere Betriebe in Deutschland, die die beliebten Körbe herstellen.

Dafür braucht es Tischler, Monteure, Korbmacher, Schneider und Polsterer. Also fünf verschiedene Berufe. Einen einzigen Korb zu produzieren, dauert ungefähr acht Stunden. Die Tischler schneiden das Holz zu und polieren es. Daraus baut der Monteur das Gestell. Zum großen Teil besteht ein Strandkorb aus Geflecht. Das ist das Material, das man außen an den Seitenwänden und auf dem Oberteil sieht. Dafür sind die Korbmacher zuständig.

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