Wie billig darf ein T-Shirt sein?

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Sind diese Shirts fair produziert worden? Diese Frage beschäftigt viele Menschen. Foto: dpa

Aachen. Der Kleider-Laden liegt in der nächsten Stadt – oder sogar gleich um die Ecke. Doch die T-Shirts, Hosen und Pullover im Regal stammen oft nicht von hier, sondern aus völlig anderen Ecken der Welt. „Made in Bangladesh“ oder „Made in India“ steht da zum Beispiel innen auf dem Schildchen. Also „Hergestellt in Bangladesch“ oder „Hergestellt in Indien“. Diese Länder liegen Tausende Kilometer von uns entfernt.

Viele Firmen aus Europa lassen ihre Sachen in anderen Ländern nähen, wie in Indien, Bangladesch oder China. Das ist für die Firmen oft billiger. Auch, weil die Näherinnen und Näher dort sehr wenig Geld für ihre Arbeit bekommen. Oft geht es in den Fabriken nicht fair zu. Die Menschen schuften dort viele Stunden – ohne Pause. Dabei sitzen sie häufig in uralten Fabriken. In vielen Fällen werden die Menschen für die anstrengende Arbeit auch noch schlecht bezahlt. Die Arbeiter müssen das aber akzeptieren, weil sie das Geld für ihre Familien unbedingt verdienen müssen.

Inzwischen denken aber immer öfter Menschen bei uns darüber nach, bevor sie Sachen einkaufen. Bei einer Umfrage sagen über 50 Prozent der Leute: Ein T-Shirt sollte mindestens zehn Euro kosten. Wenn die T-Shirts billiger wären, müsste man beim Einkaufen ein schlechtes Gewissen haben. Außerdem sagen viele, sie würden auf keinen Fall Kleidung kaufen, die unter ganz unfairen Bedingungen hergestellt worden sind.

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