Wer denkt sich die Spiele aus?

Von: red
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Das Kartenspiel „Halli Galli Party“ von Amigo wird bei der Spielzeugmesse in Nürnberg gezeigt. Foto: dpa
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Wolfgang Kramer hat schon sehr viele Spiele erfunden. Foto: dpa

Nürnberg. So könnte das Paradies aussehen: Überall ist Spielzeug. In einer Halle stapeln sich Brettspiele, in einer anderen kann man Drohnen in die Luft steigen lassen und Modell-Autos fahren.

Den Ort gibt es tatsächlich: In Nürnberg zeigen gerade Spielzeug-Hersteller ihre neuen Ideen auf einer Messe. In der Stadt im Bundesland Bayern gibt es Hallen voller neuer Spielsachen. Kinder dürfen aber nicht auf die Messe. Stattdessen laufen dort Spielzeugverkäufer herum. Sie schauen sich alles an und überlegen, welche Sachen sie demnächst in ihrem Laden verkaufen möchten. Das nennt man eine Fachmesse.

Doch wer denkt sich die vielen Sachen eigentlich aus? „Es gibt dafür Profis: Spiele-Erfinder“, sagt Heinrich Hüntelmann. Er arbeitet beim Ravensburger Verlag. Der Verlag kümmert sich darum, dass Spiele veröffentlicht und verkauft werden.

Wenn der Spiele-Experte und seine Kollegen etwa ein neues Brettspiel haben möchten, rufen sie einen Erfinder an. „Wir sagen dann zum Beispiel: Wir brauchen ein Geschicklichkeits-Spiel für Kinder zwischen vier und acht Jahren.“ Dann macht sich der Spiele-Erfinder an die Arbeit.

Spiele-Erfinder ist ein Beruf, den man lernen kann. Seine Ideen zeigt der Erfinder später den Experten des Verlags.

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