Welche Temperatur ist gut?

Von: me/red
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Was bedeuten steigende Temperaturen für die Produktivität unserer Wirtschaft? enn die Erderwärmung so weitergeht wie bisher, wird die Wirtschaftskraft weltweit kleiner. Foto: NASA dpa

In dieser Woche wird in Bonn viel über den Klimawandel diskutiert. Dazu passt eine Nachricht, die gestern aus den USA bekannt wurde. Forscher der Stanford University wollten wissen: Produzieren Unternehmen besser, schlechter oder gleich gut, wenn die Erde wärmer wird?

In der Sprache der Forscher lautete die Frage: Was bedeuten steigende Temperaturen für die Produktivität unserer Wirtschaft? Die Forscher haben Wirtschaftsdaten von 166 Staaten jeweils für die Jahre von 1960 bis 2010 ausgewertet.

Auch die Durchschnittstemperaturen dieser Jahre haben die Forscher rausgesucht und sie dann in Beziehung zu den Wirtschaftsdaten gesetzt. Das war eine spannende Arbeit.

Heraus kam unter anderem: Zu viel Wärme ist schlecht. Bei 13 Grad Celsius läuft es am besten. Wenn die Erderwärmung so weitergeht wie bisher, wird die Wirtschaftskraft weltweit kleiner. Und: Der Unterschied zwischen (kühleren) reichen und (heißen) armen Ländern wird noch größer werden.

Mehr über die Studie kann man im Fachmagazin „Nature“ lesen. Für die Teilnehmer des Bonner Klimagipfels ist die neue Studie aus den USA sicher auch interessant.

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