Was will das Weltsozialforum?

Von: dpa
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Folgen des Klimawandels: Eine ausgetrocknete Landschaft in Bolivien. Dort war einmal der zweitgrößte See des Landes in Südamerika, der Lago Poopó. Die Menschen können dort keine Fische mehr fangen. Politiker sprechen jetzt über die Situation. Foto: dpa

Montreal. Sie treffen sich und beraten, wie es auf der Welt gerechter zugehen könnte. Im Land Kanada kommen gerade Tausende Menschen zusammen. Viele reisten dafür extra aus fernen Ländern an.

Die Menschen gehören zu verschiedenen Gruppen. Diese setzen sich etwa für mehr Umweltschutz, Frieden, Flüchtlinge und die Menschenrechte ein. Das Treffen hat einen schwierigen Namen: Weltsozialforum.

Der Begriff „sozial“ soll dafür stehen, dass es um bessere Bedingungen für die Menschen geht. Mit „Forum“ ist gemeint: Menschen kommen zusammen, um zu reden und Vorschläge zu erarbeiten.

Der Klimawandel

Die Teilnehmer des Weltsozialforums sprechen bis Sonntag über viele Themen – zum Beispiel den Klimawandel. Zwar ändert sich das Wetter, das Klima, auf der Erde immer wieder. Mit dem Klimawandel meinen Experten aber Veränderungen, an denen vor allem der Mensch schuld ist.

Seit einiger Zeit wird es zum Beispiel ungewöhnlich schnell wärmer. In manchen Regionen kommt es häufiger zu Unwettern.

Zu dem Treffen kommen viele junge und alte Frauen und Männer, die finden: Politiker und auch Firmen tun nicht genug dafür, dass es den Menschen auf der Welt besser geht, besonders den armen Menschen. Neben dem Weltsozialforum gibt es unter anderem auch große Treffen von Politikern, die sich mit diesen Themen beschäftigen.

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