Was war die Cranach-Werkstatt?

Von: vab
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ARCHIV - Kinder setzen am 09.04.2015 auf dem Herderplatz in Weimar (Thüringen) bedruckte Kunststoffwürfel zu dem Werk «Martin Luther» von Lucas Cranach dem Älteren zusammen. Anlass sind die Cranach-Tage vom 09. bis 12.04.2015 in Weimar. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Wittenberg/Kronach. Vielleicht hast du den Mann im Bild schon einmal gesehen. Das ist Martin Luther, der die Bibel ins Deutsche übersetzt hat. Deshalb war Luther schon zu seinen Lebzeiten ein sehr berühmter Mann. Weil er so berühmt war, wurde er auch gemalt: von Lucas Cranach dem Älteren.

Lucas Cranach war ein sehr berühmter deutscher Maler in der Renaissance-Zeit. Er lebte etwa von 1472 bis 1553. Wann genau er geboren wurde, weiß man aber gar nicht, weil es schon so lange her ist. Dafür weiß man aber, dass er in Kronach in Bayern geboren wurde und daher auch sein Name kommt.

Lucas Cranach der Ältere malte sehr viele Könige aus dieser Zeit. Er malte so gut, dass er eine Werkstatt eröffnen konnte – eine Werkstatt für Bilder. Dort hatte er auch Angestellte, sogenannte Gesellen. Die bildete er so gut aus, dass Kunstexperten heute nicht mehr unterscheiden können, wer welches Bild gemalt hat. Und in der Cranach-Werkstatt wurden etwa 5000 Bilder gemalt. Auf vielen von ihnen sind Szenen aus der Bibel zu sehen. Es gibt auch Altäre in Kirchen, die von Cranach bemalt wurden. Viele dieser Bilder und Altäre sind sehr bekannt.

Lucas Cranach der Ältere arbeitete eng mit seinem Sohn zusammen, der auch Lucas hieß. Er wurde vor 500 Jahren geboren. Ihm und seiner Familie zu Ehren gibt es in vielen Bundesländern Ausstellungen mit Bildern aus der Cranach-Werkstatt. Eine ist zum Beispiel in der Stadt Wittenberg im Bundesland Sachsen-Anhalt, wo auch Martin Luther lange Zeit lebte.

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