Was soll für junge Menschen besser werden?

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Stimmzettel hoch: Fast alle zeigten auf – nur zwei nicht. Foto: dpa

Berlin. Die Chefin der CDU kann ganz zufrieden sein. Fast alle Leute bei dem Kleinen Parteitag in Berlin haben am Montag aufgezeigt, als es um eine wichtige Frage ging: Sind die Sachen, die sie mit der CSU und der SPD zusammen machen wollen, gut? Sie mussten sich alle ziemlich zusammenraufen.

Und dann muss man auch schon mal Dinge machen, die man selbst vielleicht gar nicht so gut findet. Aber wenn man den anderen braucht, dann muss man eben auch sogenannte Kompromisse eingehen. Nur zwei Männer bei der Versammlung des Kleinen Parteitages waren sich am Montag da nicht so sicher und haben lieber nicht aufgezeigt. Und deshalb kann Angela Merkel sich eigentlich freuen. Auch die Leute, die noch nicht ganz so alt sind wie die meisten in der CDU, haben zum Schluss den Ja-Zettel hochgehalten.

Angela Merkel und andere Chefs – also so etwas wie Co-Trainer – hatten den jüngeren Leuten nämlich etwas versprochen. Sie wollen in Zukunft doch mal genauer gucken, was für Kinder und junge Menschen wichtig ist. Denn wenn man jetzt immer mehr Geld für ältere Leute ausgibt, dann bleibt am Ende gar nichts für Euch übrig. Oder, was noch sehr viel schlimmer ist: Ihr müsst ganz viele Schulden, die die älteren Leute machen, zurückzahlen. Das ist nicht gerecht.

Daher hatten jüngere Politiker in der CDU das vor der Abstimmung gesagt. Besonders schwierig ist das nämlich mit den Renten. Dafür muss bald immer mehr Geld bezahlt werden. Es ist zwar schön, dass Oma und Opa alt werden. Aber es ist die Frage, woher das Geld kommen soll, damit die alten Leute Geld zum Leben haben und für Euch in Zukunft auch genug da ist. Es ist wichtig, dass die Jüngeren in der CDU da auch mal protestieren. Angela Merkel findet das gar nicht schlecht. Im Gegenteil: Sie findet das gut, das hat sie jedenfalls gesagt.

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